StatPearls2026

Anatomie des Dickdarms: StatPearls Übersicht

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: StatPearls (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Dickdarm (Intestinum crassum) ist der distale Abschnitt des Verdauungstraktes. Laut der StatPearls-Übersicht umfasst er das Zäkum, die Appendix, das gesamte Kolon, das Rektum und den Analkanal.

Im Gegensatz zum Dünndarm ist der Dickdarm kürzer, besitzt aber ein deutlich größeres Lumen. Er zeichnet sich durch spezifische anatomische Merkmale wie Appendices epiploicae (Fettanhängsel), Haustren (Aussackungen) und Tänien (Längsmuskelbündel) aus.

Die Hauptfunktionen umfassen die Resorption von Wasser, Nährstoffen und Vitaminen sowie die Stuhleindickung. Zudem spielt dieser Darmabschnitt eine wichtige Rolle bei der Kalium- und Chloridsekretion sowie dem Transport der Fäzes in Richtung Rektum.

Empfehlungen

Der Text beschreibt die folgenden zentralen anatomischen und klinischen Aspekte des Dickdarms:

Anatomische Abschnitte

Die makroskopische Anatomie gliedert sich in verschiedene funktionelle und strukturelle Segmente:

  • Das Zäkum bildet den blinden Anfangsteil in der rechten Fossa iliaca und ist über die Ileozökalklappe mit dem terminalen Ileum verbunden.

  • Das Colon ascendens verläuft retroperitoneal auf der rechten Seite bis zur rechten Kolonflexur (Flexura hepatica).

  • Das Colon transversum ist der längste und mobilste Abschnitt, der an einem eigenen Mesenterium aufgehängt ist.

  • Das Colon descendens und das Colon sigmoideum führen den Stuhl weiter in das Rektum, welches als Reservoir dient.

Embryologie und Blutversorgung

Die embryologische Herkunft bestimmt maßgeblich die arterielle Blutversorgung der jeweiligen Darmabschnitte. Der Text beschreibt eine klare Zweiteilung:

Embryologischer UrsprungDarmabschnitteArterielle Versorgung
Mitteldarm (Midgut)Zäkum, Appendix, Colon ascendens, proximale 2/3 des Colon transversumArteria mesenterica superior (SMA)
Enddarm (Hindgut)Distales 1/3 des Colon transversum, Colon descendens, Colon sigmoideum, oberes RektumArteria mesenterica inferior (IMA)

Die Arteria marginalis coli (Drummond-Anastomose) verbindet das Stromgebiet der SMA und IMA. Diese Kollaterale ist klinisch essenziell, um die Durchblutung bei einem Verschluss einer Hauptarterie aufrechtzuerhalten.

Chirurgische Aspekte

Bei chirurgischen Eingriffen wird auf die Lagebeziehung zum Peritoneum hingewiesen. Zäkum, Appendix, Colon transversum und Colon sigmoideum liegen intraperitoneal.

Das Colon ascendens, descendens sowie das Rektum sind hingegen retroperitoneal lokalisiert. Bei Resektionen werden laut Quelle Seit-zu-Seit- oder Seit-zu-End-Anastomosen bevorzugt, da diese ein geringeres Risiko für Anastomoseninsuffizienzen aufweisen.

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💡Praxis-Tipp

Die Quelle warnt vor einer ischämischen Kolitis als schwerwiegende Komplikation nach Aorteneingriffen oder perioperativer Hypotension. Es wird betont, dass ein sorgfältiges perioperatives Flüssigkeitsmanagement entscheidend ist, um dieser Durchblutungsstörung vorzubeugen. Typische postoperative Symptome, auf die geachtet werden sollte, sind Bauchschmerzen und blutige Diarrhö.

Häufig gestellte Fragen

Laut StatPearls unterscheidet sich der Dickdarm durch das Vorhandensein von Appendices epiploicae (Fettanhängsel), Haustren (Aussackungen) und Tänien (Längsmuskelbündel). Zudem hat er ein größeres Lumen bei geringerer Gesamtlänge.

Der rechte Teil des Kolons, der sich embryologisch aus dem Mitteldarm entwickelt, wird durch Äste der Arteria mesenterica superior (SMA) versorgt. Dazu gehören die Arteria ileocolica, die Arteria colica dextra und die Arteria colica media.

Der Text beschreibt die Arteria marginalis (Drummond) als wichtiges Kollateralgefäß, das parallel zum gesamten Kolon verläuft. Sie sichert die Blutversorgung der Milzflexur und des restlichen Darms, falls eine der großen Kolonarterien verschlossen ist.

Gemäß der anatomischen Übersicht liegen die Appendix, das Colon transversum und das Colon sigmoideum intraperitoneal. Auch das Zäkum ist allseits von Peritoneum überzogen, besitzt jedoch kein eigenes Mesenterium.

Eine ischämische Kolitis manifestiert sich in der postoperativen Phase typischerweise durch Bauchschmerzen und blutige Durchfälle. Die Quelle nennt dies als bekannte Komplikation nach Aortenchirurgie oder Phasen von niedrigem Blutdruck.

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Quelle: StatPearls: Anatomy, Abdomen and Pelvis: Large Intestine (StatPearls, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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