RKI/STIKO2026Infektiologie

113. STIKO-Sitzung 2026: RKI/STIKO

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) entwickelt die offiziellen Impfempfehlungen für Deutschland. Diese Zusammenfassung basiert auf der veröffentlichten Tagesordnung der 113. STIKO-Sitzung, die für den 16. und 17. März 2026 in Berlin angesetzt ist.

Das Dokument gibt einen Ausblick auf die in naher Zukunft zu erwartenden Anpassungen und Diskussionen im Bereich der Impfprävention. Es handelt sich hierbei nicht um finale klinische Empfehlungen, sondern um die Planung der anstehenden Beratungsthemen.

Zu den zentralen Schwerpunkten der Sitzung gehören unter anderem die Evaluierung von Impfquoten sowie methodische Neuerungen bei der Leitlinienerstellung. Zudem stehen spezifische Erreger wie Influenza, COVID-19 und Pertussis auf der Agenda.

Empfehlungen

Das vorliegende Dokument der RKI/STIKO listet die geplanten Beratungsthemen der 113. Sitzung auf. Es werden folgende inhaltliche Schwerpunkte diskutiert:

Respiratorische Erreger

Ein zentraler Punkt der Agenda ist die geplante Anpassung der Empfehlung zu COVID-19, für die ein Beschlussentwurf vorgesehen ist. Zudem wird das Thema Influenza umfassend behandelt:

  • Diskussion der Influenza-Impfung bei Kindern inklusive Modellierungen und Impfakzeptanz

  • Vorstellung eines Arbeitsplans zur aviären Influenza (Vogelgrippe)

  • Berichte aus der Arbeitsgruppe RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)

Pertussis und Koadministration

Laut Tagesordnung wird der aktuelle Stand zu Pertussis (Keuchhusten) evaluiert. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus:

  • Systematische Reviews und Modellierungen zu Pertussis

  • Diskussion über den Einsatz monovalenter Impfstoffe

  • Redaktionelle Überarbeitung der Empfehlungen zum Impfen in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie zur Koadministration von Impfstoffen

Reiseimpfungen und weitere Erreger

Die Arbeitsgruppe Reiseimpfungen präsentiert Updates zu spezifischen Infektionskrankheiten. Geplant sind unter anderem:

  • Ein Update zur Chikungunya-Impfung

  • Berichte der Unter-Arbeitsgruppe "Berufliches Reisen"

  • Kurze Updates aus den Arbeitsgruppen zu Pocken und Immundefizienz

Methodik und STIKO-Arbeit

Neben klinischen Themen befasst sich die Kommission mit strukturellen und methodischen Entwicklungen. Es wird der Einsatz von KI-Tools in der STIKO-Arbeit vorgestellt und diskutiert.

Zudem stehen aktuelle Ergebnisse aus dem IMPRESS-Projekt auf dem Programm. Auch die Vorstellung aktueller Impfquoten ist Teil der Sitzung.

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💡Praxis-Tipp

Da auf der 113. STIKO-Sitzung Beschlussentwürfe zur COVID-19-Impfung sowie Diskussionen zur Influenza-Impfung bei Kindern auf der Agenda stehen, ist in diesen Bereichen zeitnah mit aktualisierten offiziellen Empfehlungen zu rechnen. Für den klinischen Alltag ist zudem die geplante redaktionelle Überarbeitung der Vorgaben zur Koadministration und zu Impfungen in der Schwangerschaft von besonderem künftigen Interesse.

Häufig gestellte Fragen

Laut der Tagesordnung der 113. Sitzung plant die STIKO Anpassungen der COVID-19-Empfehlungen. Zudem werden die Themen Influenza bei Kindern, aviäre Influenza sowie Pertussis und Impfungen in der Schwangerschaft diskutiert.

Das vorliegende Dokument kündigt ein Update zum Thema Chikungunya durch die Arbeitsgruppe Reiseimpfungen an. Die genauen inhaltlichen Anpassungen werden im Rahmen der Sitzung beraten und zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Die Agenda zeigt, dass die Vorstellung und Integration von KI-Tools in die STIKO-Arbeit ein offizieller Tagesordnungspunkt ist. Es werden methodische Ansätze und Erfahrungen mit spezifischen Tools diskutiert.

Es ist eine redaktionelle Überarbeitung der Empfehlungen zum Impfen während der Schwangerschaft und Stillzeit geplant. Ein besonderer Fokus liegt dabei laut Tagesordnung auf der Koadministration verschiedener Impfstoffe.

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Quelle: RKI: stiko-tagesordnung (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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