RKI/STIKO2026Infektiologie

Aspiration bei Impfung: STIKO-Empfehlung zum Verzicht

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf einem Kurztext der Ständigen Impfkommission (STIKO). Traditionell wurde bei intramuskulären Injektionen vor der Applikation aspiriert, um eine versehentliche intravenöse Gabe zu vermeiden.

In den letzten Jahren wurden jedoch international mehrere evidenzbasierte Empfehlungen für ein schmerz- und stressreduziertes Impfen publiziert. Diese umfassen spezifische Injektionstechniken, altersabhängige Ablenkungsmethoden und weitere Verhaltensweisen.

Die STIKO hat diese internationalen Erkenntnisse aufgegriffen und bereits im Jahr 2016 entsprechende Hinweise zur Schmerz- und Stressreduktion beim Impfen in ihre Empfehlungen integriert.

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💡Praxis-Tipp

Bei intramuskulären Impfungen in den M. deltoideus oder M. vastus lateralis wird empfohlen, den Impfstoff ohne vorherige Aspiration zu injizieren. Dies reduziert den Schmerzreiz maßgeblich, da die Nadel ruhiger im Gewebe verbleibt und die Injektionsdauer verkürzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt den Verzicht auf die Aspiration, um Schmerzen bei der intramuskulären Injektion zu reduzieren. Anatomisch sind die Blutgefäße an den empfohlenen Injektionsorten zu klein für eine versehentliche intravenöse Injektion.

Die Empfehlung bezieht sich auf die Standard-Injektionsorte für Impfstoffe. Dies sind der Musculus deltoideus am Oberarm sowie der Musculus vastus lateralis am Oberschenkel.

Laut STIKO gibt es keinerlei Berichte über Verletzungen oder Komplikationen aufgrund einer unterlassenen Aspiration. Das Vorgehen gilt als sicher und evidenzbasiert.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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