RKI/STIKO2026Infektiologie

Kinderimpfungen (Stiftung Warentest): STIKO-Stellungnahme

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (STIKO) nimmt in dieser Stellungnahme Bezug auf eine Bewertung von Kinderimpfungen durch die Stiftung Warentest aus dem Jahr 2012. Grundsätzlich wird eine weitgehende Übereinstimmung zwischen den Einschätzungen des Expertenteams und den offiziellen STIKO-Empfehlungen festgestellt.

Die STIKO betont, dass ihre Empfehlungen auf der Methodik der evidenzbasierten Medizin basieren. Dabei erfolgt eine kontinuierliche Risiko-Nutzen-Bewertung sowohl auf individueller als auch auf bevölkerungsbezogener Ebene.

Ziel der Stellungnahme ist es, bei abweichenden Einschätzungen, insbesondere bezüglich der Varizellen-Impfung, die wissenschaftliche Rationale der STIKO-Empfehlungen transparent zu machen. Zudem wird die enorme Bedeutung von Schutzimpfungen für die Gesundheitsvorsorge hervorgehoben.

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💡Praxis-Tipp

Die STIKO warnt davor, auf die Varizellen-Impfung im Kindesalter zu verzichten, da dies die Herdenimmunität gefährdet. Es wird betont, dass ungeimpfte Kinder bei abnehmender Wildvirus-Zirkulation ein deutlich erhöhtes Risiko haben, später im Erwachsenenalter an komplikationsreichen Varizellen zu erkranken. Zudem wird darauf hingewiesen, dass das Nachholen versäumter Meningokokken-C-Impfungen bis zum 18. Lebensjahr im klinischen Alltag höchste Priorität haben sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut STIKO zielt die generelle Varizellen-Impfung darauf ab, die Krankheitslast zu senken und schwere Verläufe sowie Todesfälle zu verhindern. Zudem wird durch eine hohe Impfquote eine Herdenimmunität aufgebaut, die auch gefährdete Erwachsene schützt.

Die STIKO verneint dies auf Basis internationaler Daten. Erfahrungen aus den USA zeigen, dass nach Einführung der allgemeinen Kinderimpfung nicht mehr Erwachsene an Varizellen erkranken als zuvor.

Die Stellungnahme sieht keine generelle Notwendigkeit für eine Auffrischung mit einem ACWY-Impfstoff ab 11 Jahren, da die Gruppen A, W-135 und Y in Deutschland selten sind. Es wird jedoch dringend empfohlen, versäumte Meningokokken-C-Impfungen bis zum 18. Lebensjahr nachzuholen.

Die Leitlinie empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Es wird betont, dass die Impfung essenziell ist, um Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen zu verhindern.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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