STIKO: Aufgaben und Impfempfehlungen des RKI
Hintergrund
Die Ständige Impfkommission (STIKO) ist ein unabhängiges, ehrenamtliches Expertengremium in Deutschland. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Entwicklung von Impfempfehlungen für die Bevölkerung.
Die Arbeit der STIKO wird durch die Geschäftsstelle im Fachgebiet Impfprävention des Robert Koch-Instituts (RKI) koordiniert. Diese unterstützt das Gremium unter anderem durch systematische Analysen der aktuellen Fachliteratur.
Ziel der Kommission ist es, die nationalen Impfempfehlungen kontinuierlich an neue Impfstoffentwicklungen und aktuelle Forschungserkenntnisse anzupassen. Dabei steht die STIKO in regelmäßigem Austausch mit Forschungseinrichtungen und internationalen Impfkommissionen.
💡Praxis-Tipp
Bei der Aufklärung über Impfungen ist es wichtig zu beachten, dass die STIKO-Empfehlungen stets auf einer doppelten Nutzenbewertung basieren: Sie berücksichtigen sowohl den individuellen Schutz der geimpften Person als auch den epidemiologischen Nutzen für die Gesamtbevölkerung. Zudem bietet die STIKO definierte Kriterien, um übliche Impfreaktionen von darüber hinausgehenden gesundheitlichen Schädigungen abzugrenzen.
Häufig gestellte Fragen
Die STIKO ist ein unabhängiges Expertengremium am Robert Koch-Institut. Sie entwickelt evidenzbasierte Impfempfehlungen für die Bevölkerung in Deutschland.
Die Empfehlungen basieren auf den Kriterien der evidenzbasierten Medizin. Es werden der individuelle Nutzen, der Nutzen für die Gesamtbevölkerung sowie das Nutzen-Risiko-Verhältnis analysiert.
Das Gremium spricht Empfehlungen für Standardimpfungen, Indikationsimpfungen, beruflich bedingte Impfungen sowie Reiseimpfungen aus.
Die STIKO analysiert die Unbedenklichkeit und Sicherheit von Impfstoffen. Sie entwickelt zudem Kriterien, um übliche Impfreaktionen von darüber hinausgehenden gesundheitlichen Schädigungen abzugrenzen.
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Quelle: RKI: stiko inhalt (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.