Postexpositionelle Prophylaxe (PEP): RKI/STIKO
Hintergrund
Die Postexpositionsprophylaxe (PEP) umfasst medizinische Maßnahmen nach einem möglichen Kontakt mit Infektionserregern, um den Ausbruch einer Erkrankung zu verhindern oder deren Verlauf abzumildern. Sie ist ein zentraler Baustein der Infektionsprävention.
Zusätzlich zu den regulären Standard- und Indikationsimpfungen formuliert die Ständige Impfkommission (STIKO) spezifische Empfehlungen zur PEP. Diese richten sich an unzureichend geschützte Kontaktpersonen im privaten und beruflichen Umfeld sowie in Gemeinschaftseinrichtungen.
Diese Zusammenfassung basiert auf einem kurzen Einleitungstext des RKI zur Postexpositionsprophylaxe. Detaillierte erregerspezifische Angaben sind den jeweiligen RKI-Ratgebern zu entnehmen.
💡Praxis-Tipp
Bei der Indikationsstellung zur Postexpositionsprophylaxe wird empfohlen, stets den aktuellen Impfstatus der Kontaktperson zu prüfen. Die Wahl der geeigneten Maßnahme richtet sich nach dem spezifischen Erreger und ist in den jeweiligen RKI-Ratgebern detailliert aufgeführt.
Häufig gestellte Fragen
Laut RKI umfasst die PEP die postexpositionelle Impfung, die passive Immunisierung durch Immunglobuline sowie die Chemoprophylaxe. Die Wahl der Maßnahme hängt vom jeweiligen Infektionserreger ab.
Detaillierte Informationen zur Prophylaxe einzelner Infektionskrankheiten sind in den RKI-Ratgebern unter "Infektionskrankheiten A-Z" zu finden. Zudem enthält Kapitel 5 der aktuellen STIKO-Empfehlungen spezifische Vorgaben.
Die Maßnahmen dienen dazu, unzureichend geschützte Personen nach einem Erregerkontakt zu schützen. Dadurch soll laut Leitlinie die Weiterverbreitung der Infektionskrankheit verhindert oder der Krankheitsverlauf abgemildert werden.
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Quelle: RKI: Postexpositionelle-Prophylaxe (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.