RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19-Impfung bei Kindern (5-11 Jahre): STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat in ihrer 20. Aktualisierung die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung grundlegend überarbeitet. Im Fokus stehen dabei Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren sowie Personen mit einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion.

Ziel der angepassten Strategie ist der vorsorgliche Aufbau einer Basisimmunität im Hinblick auf zu erwartende Infektionswellen im Herbst und Winter. Zudem wird betont, dass eine durchgemachte Infektion allein keinen ausreichenden Langzeitschutz vor neuen Virusvarianten bietet.

Das zugrundeliegende Kerndokument der STIKO wurde im Zuge dieser Aktualisierung ebenfalls anwendungsfreundlicher und übersichtlicher gestaltet.

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💡Praxis-Tipp

Ein zentraler Aspekt der STIKO-Aktualisierung ist die Erkenntnis, dass eine durchgemachte SARS-CoV-2-Infektion allein keinen ausreichenden Schutz vor schweren Verläufen durch neue Varianten bietet. Es wird daher nachdrücklich empfohlen, auch genesene Personen unter Einhaltung der Mindestabstände zu impfen, um eine belastbare hybride Immunität aufzubauen.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt für gesunde Kinder in dieser Altersgruppe zunächst nur eine einmalige Impfung mit einem mRNA-Impfstoff. Bereits zweimal geimpfte gesunde Kinder sollen vorerst nicht erneut geimpft werden.

Laut Leitlinie wird vorzugsweise Comirnaty in einer Dosierung von 10 µg eingesetzt. Für Kinder ab 6 Jahren ist alternativ auch die Verwendung von Spikevax (50 µg) möglich.

Das Risiko einer Myokarditis wird bei 5- bis 11-Jährigen im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen als deutlich geringer eingestuft. Ein längerer Abstand zu einer eventuellen zweiten Impfung kann dieses Risiko laut STIKO weiter reduzieren.

Ja, für Kinder mit Vorerkrankungen wird eine vollständige Grundimmunisierung bestehend aus zwei Impfungen empfohlen. Zusätzlich rät die STIKO bei dieser Gruppe zu einer Auffrischimpfung.

Die Leitlinie stellt klar, dass eine Infektion allein nicht ausreicht, um spätere Erkrankungen sicher zu verhindern. Es wird empfohlen, den Schutz durch zusätzliche Impfungen zu einer hybriden Immunität auszubauen.

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Quelle: RKI: PM 2022-05-24 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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