RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19 Auffrischimpfung ab 18 Jahren: STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die vorliegende Zusammenfassung basiert auf einer Pressemitteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Ausweitung der COVID-19-Impfempfehlung. Ziel der Anpassung ist es, den Individualschutz aufrechtzuerhalten und die Übertragung von SARS-CoV-2 in der Bevölkerung zu reduzieren.

Laut Dokument führen schwere COVID-19-Erkrankungen zu einer hohen Belastung der intensivmedizinischen Kapazitäten. Als Ursachen werden eine zu geringe Grundimmunisierungsquote, die hohe Übertragungsrate der Delta-Variante sowie ein mit der Zeit nachlassender Impfschutz genannt.

Die Empfehlung zielt darauf ab, Infektionswellen abzuschwächen und zusätzliche schwere Erkrankungs- sowie Todesfälle zu verhindern. Es wird betont, dass eine verminderte Transmission erst bei hohen Impfquoten der Auffrischimpfungen deutlich wirksam wird.

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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Aspekt der Empfehlung ist die Flexibilität beim Impfabstand. Laut STIKO kann das reguläre Intervall von sechs Monaten auf fünf Monate verkürzt werden, falls es der Einzelfall erfordert oder ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Zudem wird betont, dass für den Booster stets ein mRNA-Impfstoff verwendet wird, unabhängig vom primär verabreichten Impfstoff.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt für die Auffrischimpfung generell die Verwendung eines mRNA-Impfstoffs. Dies gilt unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor für die Grundimmunisierung verwendet wurde.

In der Regel wird ein Abstand von sechs Monaten zur letzten Dosis der Grundimmunisierung empfohlen. Eine Verkürzung auf fünf Monate kann laut Leitlinie im Einzelfall oder bei ausreichenden Kapazitäten erwogen werden.

Ja, die Empfehlung zur Auffrischimpfung schließt auch schwangere Personen ein. Es wird empfohlen, die Impfung ab dem zweiten Trimenon durchzuführen.

Eine prioritäre Impfung wird unter anderem für Personen ab 70 Jahren, Menschen mit Immundefizienz sowie medizinisches und pflegerisches Personal empfohlen. Auch Bewohner in Pflegeeinrichtungen sollen laut Dokument bevorzugt geimpft werden.

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Quelle: RKI: PM 2021-11-18 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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