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COVID-19-Impfung unter 30: STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die STIKO hat in einer Pressemitteilung vom November 2021 ihre Empfehlungen zur COVID-19-Impfung mit mRNA-Impfstoffen aktualisiert. Diese Zusammenfassung basiert auf der entsprechenden Mitteilung.

Hintergrund der Anpassung sind Sicherheitsdaten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sowie weitere internationale Auswertungen. Seit der Einführung der mRNA-Impfstoffe ist bekannt, dass in seltenen Fällen Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen (Myokarditis und Perikarditis) bei jüngeren Personen auftreten können.

Aktuelle Meldeanalysen zeigen, dass diese Nebenwirkungen bei Personen unter 30 Jahren nach einer Impfung mit Spikevax (Moderna) häufiger beobachtet wurden als nach einer Impfung mit Comirnaty (BioNTech/Pfizer). Der akute Verlauf dieser impfstoffbedingten Entzündungen ist laut den vorliegenden Sicherheitsberichten überwiegend mild.

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💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass auch bei einer bereits begonnenen Impfserie mit einem anderen Impfstoff die weiteren Impfungen bei Personen unter 30 Jahren zwingend mit Comirnaty fortgesetzt werden sollen. Zudem ist zu beachten, dass impfstoffbedingte Myokarditiden in dieser Altersgruppe zwar gehäuft nach Spikevax auftreten, der klinische Verlauf jedoch laut PEI-Daten meist mild ist.

Häufig gestellte Fragen

Die STIKO empfiehlt für Personen unter 30 Jahren ausschließlich den mRNA-Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer). Dies gilt sowohl für die Grundimmunisierung als auch für Auffrischimpfungen.

Laut STIKO soll Schwangeren unabhängig von ihrem Alter ausschließlich Comirnaty angeboten werden. Für Spikevax liegen in dieser Gruppe keine vergleichenden Sicherheitsdaten vor.

Die Empfehlung besagt, in solchen Fällen alle weiteren anstehenden Impfungen mit Comirnaty durchzuführen. Ein Wechsel des Impfstoffs für die Folgeimpfungen ist hierbei ausdrücklich vorgesehen.

Nach den vorliegenden Sicherheitsberichten des Paul-Ehrlich-Instituts ist der akute Verlauf von impfstoffbedingten Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen überwiegend mild.

Für Menschen ab 30 Jahren besteht laut den Daten der STIKO nach einer Impfung mit Spikevax kein erhöhtes Risiko für eine Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung.

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Quelle: RKI: PM 2021-11-10 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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