RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19-Impfung 12-17 Jahre: STIKO-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Mitteilung der STIKO (Stand August 2021) thematisiert die Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche. Zuvor galt für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen lediglich eine Indikationsimpfempfehlung für Risikogruppen.

Diese frühere Zurückhaltung basierte auf dem geringen Risiko für schwere Krankheitsverläufe in dieser Altersgruppe sowie begrenzten Daten zu Nebenwirkungen. Zudem wurden erste Berichte über Herzmuskelentzündungen nach mRNA-Impfungen beobachtet.

Neue Überwachungsdaten aus den USA mit fast 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen ermöglichen nun eine zuverlässigere Risikobewertung. Zudem zeigen Modellierungen ein deutlich höheres Infektionsrisiko durch die Delta-Variante, während das Risiko für Long-COVID in dieser Altersgruppe noch unsicher bleibt.

Vollständige Empfehlungen in der Originalleitlinie lesen
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Laut STIKO ist vor der Impfung von 12- bis 17-Jährigen weiterhin eine ärztliche Aufklärung über Nutzen und Risiken erforderlich. Die Mitteilung hebt das sehr seltene Risiko einer Herzmuskelentzündung bei männlichen Jugendlichen als wichtigen Bestandteil der Aufklärung hervor. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass auch eine COVID-19-Erkrankung selbst zu einer Herzbeteiligung führen kann.

Häufig gestellte Fragen

Die aktualisierte Empfehlung gilt allgemein für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren. Zuvor wurde die Impfung in dieser Altersgruppe nur bei bestimmten Vorerkrankungen oder Risikokonstellationen empfohlen.

Laut STIKO können als sehr seltene Nebenwirkung Herzmuskelentzündungen auftreten, die bevorzugt junge männliche Geimpfte betreffen. Diese verlaufen unter medizinischer Versorgung in der Regel unkompliziert, erfordern aber meist eine Hospitalisierung.

Die STIKO positioniert sich hierzu eindeutig und spricht sich ausdrücklich dagegen aus. Die Impfung darf bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Voraussetzung für soziale Teilhabe gemacht werden.

Die Anpassung basiert auf neuen Überwachungsdaten aus den USA, die eine zuverlässigere Risikobewertung der mRNA-Impfstoffe ermöglichen. Zudem ergaben Modellierungen ein deutlich höheres Infektionsrisiko für diese Altersgruppe durch die Delta-Variante.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: RKI: PM 2021-08-16 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien