COVID-19 Impfpriorisierung: RKI/STIKO
Hintergrund
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat in einer Pressemitteilung vom Mai 2021 Stellung zur Priorisierung der COVID-19-Impfung bezogen. Ziel der anfänglichen Priorisierung war es, besonders gefährdete Personen zuerst zu impfen, um schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu reduzieren.
Die COVID-19-Pandemie erforderte aufgrund anfänglicher Impfstoffknappheit eine strukturierte Verteilung. Die vorliegenden Daten aus dem Impfquotenmonitoring der ersten vier Monate belegen den Erfolg dieser Strategie.
💡Praxis-Tipp
Die STIKO weist darauf hin, dass trotz Fortschritten bei den Hochbetagten noch große Impflücken bei jüngeren Personen mit Vorerkrankungen sowie bei den 60- bis 79-Jährigen bestehen. Es wird an die Ärzteschaft appelliert, diese vulnerablen Gruppen bei der Terminvergabe weiterhin vorrangig zu berücksichtigen.
Häufig gestellte Fragen
Laut STIKO gibt es trotz hoher Impfbereitschaft noch einen beträchtlichen Anteil an Personen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf, die noch nicht geimpft sind. Daher wird empfohlen, diese vulnerablen Gruppen weiterhin vorrangig zu impfen.
Die STIKO berichtet von einem deutlichen Erfolg der Priorisierung. Bei Personen ab 80 Jahren sanken die COVID-19-bedingten Todesfälle von 33 pro 100.000 (Dezember 2020) auf 9 pro 100.000 (März 2021).
Die Mitteilung zitiert eine anhaltend hohe Impfbereitschaft. Diese liegt bei Personen ab 60 Jahren bei 80 bis 90 Prozent und bei Personen unter 60 Jahren bei 75 bis 80 Prozent.
Die STIKO gibt an, dass bei zunehmender Impfstoffverfügbarkeit verschiedene Gruppen parallel geimpft werden können. Zudem wird eine regional zeitversetzte Anpassung der Priorisierungsstufen als Möglichkeit genannt.
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Quelle: RKI: PM 06052021 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.