RKI-Profil: Prof. Dr. Horst von Bernuth (STIKO)
Hintergrund
Das vorliegende Profil des Robert Koch-Instituts (RKI) beschreibt den Werdegang und die Schwerpunkte von Prof. Dr. Horst von Bernuth. Er ist laut Dokument seit März 2024 Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO).
An der Charité – Universitätsmedizin Berlin leitet er die Sektion für Pädiatrische Immunologie und Infektiologie. Seine klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Kinderheilkunde, der Infektionsimmunologie sowie bei angeborenen Immundefekten.
Zudem ist er als Direktor des Fachbereichs Immunologie bei der Labor Berlin GmbH tätig. In der STIKO engagiert er sich in verschiedenen Arbeitsgruppen zur Impfprävention.
💡Praxis-Tipp
Aus den im Profil zitierten Publikationen geht hervor, dass das TREC-Neugeborenenscreening bestimmte Immundefekte wie das ICF-Syndrom nicht zuverlässig erfasst. Zudem wird auf das Risiko einer lebensbedrohlichen systemischen Rotavirus-Infektion nach einer Impfung bei schwerem kombiniertem Immundefekt (SCID) hingewiesen. Es wird ärztliches Augenmerk auf diese diagnostischen Lücken und Impfrisiken bei Immundefizienzen gelenkt.
Häufig gestellte Fragen
Laut RKI-Profil ist Prof. Dr. Horst von Bernuth seit März 2024 Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO).
Er fungiert als Sprecher der Arbeitsgruppe "Impfen bei Immundefizienz". Zudem ist er Mitglied in den Arbeitsgruppen zu COVID-19, Pertussis und Methodik.
Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen die Kinderheilkunde, die Infektionsimmunologie sowie angeborene Immundefekte und die Impfprävention. Er leitet die entsprechende Sektion an der Charité Berlin.
Die im Profil gelisteten Publikationen weisen darauf hin, dass eine Postexpositionsprophylaxe mit intravenösen Immunglobulinen Säuglinge vor einer Maserninfektion schützen kann.
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Quelle: RKI: Bernuth Profil (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.