RKI/STIKO2026Infektiologie

COVID-19-Impfung mit AstraZeneca: STIKO-Stellungnahme

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Stellungnahme der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 19. März 2021. Im Frühjahr 2021 kam es im Rahmen der COVID-19-Pandemie zu einer vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem vektorbasierten Impfstoff von AstraZeneca.

Ursächlich hierfür waren Berichte über seltene thromboembolische Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) untersuchten diese Vorfälle eingehend.

Die vorliegende Stellungnahme fasst die Bewertung dieser Sicherheitsdaten durch die STIKO zusammen und positioniert sich zur weiteren Verwendung des Impfstoffs in Deutschland.

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💡Praxis-Tipp

Die STIKO-Stellungnahme identifiziert ein klares Sicherheitssignal bezüglich thromboembolischer Ereignisse nach der AstraZeneca-Impfung. Es wird empfohlen, dieses Risiko im Rahmen der ärztlichen Aufklärung transparent zu thematisieren, wobei laut Kommission der generelle Nutzen der Impfung die bekannten Risiken überwiegt.

Häufig gestellte Fragen

Ja, die STIKO empfiehlt in ihrer Stellungnahme vom März 2021 den weiteren Einsatz des vektorbasierten COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca. Der Nutzen der Impfung wird höher eingeschätzt als die bekannten Risiken.

Die Aussetzung erfolgte aufgrund von Berichten über thromboembolische Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung. Die STIKO bewertet diese Vorfälle in ihrer Stellungnahme als ernstzunehmendes Sicherheitssignal.

Laut Stellungnahme werden alle neuen Daten vom Paul-Ehrlich-Institut und der EMA fortlaufend geprüft. Bei Bedarf wird die STIKO die Indikationsgruppen für den Impfstoff umgehend anpassen.

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Quelle: RKI: AstraZeneca-Impfstoff-2021-03-19 (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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