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Rivaroxaban: Dosierung, Indikation und Interaktionen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf dem pharmakologischen Profil der DrugBank-Datenbank. Rivaroxaban ist ein direktes orales Antikoagulans (DOAK) aus der Klasse der Faktor-Xa-Inhibitoren. Es wird in der kardiovaskulären Medizin zur Behandlung und Prävention von thromboembolischen Ereignissen eingesetzt.

Der Wirkstoff hemmt den Faktor Xa direkt, selektiv und reversibel. Dies ermöglicht eine vorhersehbare Antikoagulation bei oraler Einmalgabe, ohne dass ein routinemäßiges Gerinnungsmonitoring erforderlich ist.

Empfehlungen

Das pharmakologische Profil der DrugBank listet verschiedene Anwendungsgebiete und pharmakologische Eigenschaften auf.

Zugelassene Indikationen

Laut Quelle wird Rivaroxaban für folgende Indikationen eingesetzt:

  • Vorhofflimmern (nicht-valvulär, basierend auf der ROCKET-AF-Studie)

  • Behandlung und Sekundärprävention von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE)

  • Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) nach Hüft- oder Knieoperationen

  • Akutes Koronarsyndrom (ACS) in niedriger Dosierung kombiniert mit Acetylsalicylsäure (ASS)

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in niedriger Dosierung (COMPASS-Studie)

Pharmakokinetik

Die Bioverfügbarkeit von Rivaroxaban ist dosisabhängig. Bei Nüchterneinnahme liegt sie bei 66 Prozent, während sie bei Einnahme der 15-mg- oder 20-mg-Dosis mit Nahrung auf nahezu 100 Prozent ansteigt.

Die Halbwertszeit beträgt bei jüngeren Erwachsenen 5 bis 9 Stunden und verlängert sich bei älteren Menschen auf 11 bis 13 Stunden. Der Wirkstoff ist ein Substrat von CYP3A4 und P-Glykoprotein (P-gp) und wird zu 33 Prozent renal ausgeschieden.

Wichtige Interaktionen

Es wird auf signifikante Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hingewiesen:

  • Starke CYP3A4/P-gp-Inhibitoren (wie Azol-Antimykotika oder HIV-Protease-Inhibitoren) führen zu erhöhten Wirkstoffspiegeln.

  • Starke CYP3A4-Induktoren (wie Rifampicin) senken die Spiegel signifikant.

  • Die Kombination mit anderen Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern erhöht das Blutungsrisiko additiv.

  • Eine Kombination mit Dronedaron sollte vermieden werden.

Nebenwirkungen

Als unerwünschte Wirkungen werden unter anderem Blutungen, Anämie, Schwindel und Kopfschmerzen genannt. Zudem können gastrointestinale Beschwerden und Pruritus auftreten.

Dosierung

Die Quelle gibt spezifische Dosierungsschemata für verschiedene Indikationen vor. Es wird ausdrücklich betont, dass die Einnahme höherer Dosen mit der Nahrung erfolgen muss, um eine adäquate Resorption zu gewährleisten.

IndikationDosierungSpezifische Hinweise
Vorhofflimmern (AF)20 mg 1x täglichEinnahme mit Nahrung zwingend erforderlich
Vorhofflimmern bei Niereninsuffizienz (CrCl 15-49 ml/min)15 mg 1x täglichEinnahme mit Nahrung zwingend erforderlich
VTE-Behandlung (Initialphase, Tag 1-21)15 mg 2x täglich-
VTE-Behandlung (Erhaltungsphase, ab Tag 22)20 mg 1x täglich-

Kontraindikationen

Laut DrugBank-Profil bestehen für Rivaroxaban folgende Kontraindikationen:

  • Aktive Blutungen

  • Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie einhergehen

  • Mechanische Herzklappen

  • Schwangerschaft

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Hinweis aus dem Profil ist die strikte Abhängigkeit der Bioverfügbarkeit von der Nahrungsaufnahme bei höheren Dosen. Es wird betont, dass die 15-mg- und 20-mg-Tabletten zwingend mit einer Mahlzeit eingenommen werden müssen, da die Resorption sonst unzureichend ist.

Häufig gestellte Fragen

Laut DrugBank-Profil ist die Einnahme mit Nahrung bei den Dosierungen von 15 mg und 20 mg zwingend erforderlich. Nur so wird eine nahezu vollständige Bioverfügbarkeit von etwa 100 Prozent erreicht.

Die Quelle gibt für die ersten 21 Tage eine Dosierung von zweimal täglich 15 mg an. Danach erfolgt die Umstellung auf eine Erhaltungsdosis von einmal täglich 20 mg.

Nein, das Vorliegen von mechanischen Herzklappen wird in der Datenbank als absolute Kontraindikation für die Einnahme von Rivaroxaban aufgeführt.

Starke CYP3A4- und P-gp-Inhibitoren wie Azol-Antimykotika erhöhen die Wirkstoffspiegel, während Induktoren wie Rifampicin sie senken. Zudem wird von der Kombination mit Dronedaron abgeraten.

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Quelle: DrugBank: Rivaroxaban - Pharmacological Profile (DrugBank Open Data, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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