Laborwert Histon-Antikörper (HISAQ): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen des Gesundheitsportals Gesundheit.gv.at zum Laborwert Histon-Antikörper (HISAQ). Histon-Antikörper gehören zur Gruppe der Antikörper gegen extrahierbare nukleäre Antigene (ENA).

Autoantikörper richten sich gegen körpereigenes Gewebe und lösen Entzündungsreaktionen aus. Die Bestimmung der Histon-Antikörper dient der genaueren Spezifizierung einer vorliegenden Autoimmunerkrankung.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel im Anschluss an einen positiven Nachweis von antinukleären Antikörpern (ANA) im Blut. ANA sind eine besondere Form von Autoantikörpern, die gegen Bestandteile des Zellkerns gerichtet sind.

Empfehlungen

Indikation und Diagnostik

Laut Quelle wird die Bestimmung von Histon-Antikörpern im Anschluss an einen positiven ANA-Nachweis durchgeführt. Dies dient der genauen Zuordnung der Autoimmunerkrankung.

Ein positiver Nachweis von Histon-Antikörpern gilt als Hinweis auf einen systemischen Lupus erythematodes (SLE).

Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Der SLE ist eine in Schüben verlaufende Autoimmunerkrankung, von der Frauen bis zu zehnmal häufiger betroffen sind als Männer. Es kommt dabei zu Entzündungen in zahlreichen Organen und Körpergeweben.

Typische Manifestationen des SLE umfassen laut Quelle:

  • Gelenksentzündungen (Arthritis)

  • Typische Hautausschläge (Schmetterlingserythem)

  • Entzündung von Blutgefäßen (Vaskulitis)

  • Beteiligung von Herz, Nieren und Nervensystem sowie Blutbildveränderungen

Labordiagnostik bei SLE

Neben den Histon-Antikörpern können beim SLE weitere Autoantikörper nachweisbar sein. Dazu zählen unter anderem:

  • Antinukleäre Antikörper (ANA) und dsDNA-Antikörper

  • RNP/Sm-Antikörper und U1-snRNP-70-Antikörper

  • Sm-Antikörper und Cardiolipin-Antikörper

Referenzwerte

Die Quelle gibt folgende Referenzwerte für Histon-Antikörper an:

PatientengruppeAlterReferenzwert
Männerbis 18 Jahrenegativ
Männerüber 18 Jahrenegativ
Frauenbis 18 Jahrenegativ
Frauenüber 18 Jahrenegativ

Es wird betont, dass Laborwerte immer im klinischen Gesamtbild durch ärztliches Personal interpretiert werden müssen.

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💡Praxis-Tipp

Die Quelle weist darauf hin, dass Referenzwerte lediglich als Orientierungshilfe dienen und je nach Labor und Testmethode variieren können. Es wird betont, dass ein unauffälliger Laborwert eine Erkrankung nicht sicher ausschließt, ebenso wie abweichende Werte bei völlig gesunden Personen auftreten können.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle erfolgt die Bestimmung von Histon-Antikörpern meist nach einem positiven Nachweis von antinukleären Antikörpern (ANA). Sie dient dazu, die genaue Form einer Autoimmunerkrankung zu spezifizieren.

Ein positiver Nachweis von Histon-Antikörpern im Blut stellt einen Hinweis auf einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) dar. Die abschließende Diagnose muss jedoch immer im klinischen Gesamtbild gestellt werden.

Die Quelle nennt als typische Symptome Gelenksentzündungen, das sogenannte Schmetterlingserythem auf der Haut sowie Entzündungen der Blutgefäße. Zudem können Herz, Nieren, das Nervensystem und das Blutbild betroffen sein.

Unabhängig von Alter und Geschlecht wird der normale Referenzwert für Histon-Antikörper laut Quelle mit "negativ" angegeben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Referenzbereiche je nach Labor und Testmethode variieren können.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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