HBs-Ag: Stufendiagnostik und Hepatitis-B-Trägerstatus

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Nachweis des Hepatitis-B-Virus s-Antigens (HBs-Ag) im Blut zeigt eine bestehende Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) an. Die Erkrankung führt zu einer Entzündung des Lebergewebes und kann mit einem Ikterus einhergehen.

Eine akute Hepatitis B bildet sich meist nach sechs bis acht Wochen zurück. Als wichtigste Komplikation gilt der Übergang in eine chronische Leberentzündung, deren Risiko stark vom Alter abhängt und bei Neugeborenen am höchsten ist.

Langfristig kann eine chronische Hepatitis B zu einer Leberzirrhose führen. Diese stellt einen bedeutenden Risikofaktor für die Entstehung eines hepatozellulären Karzinoms dar.

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💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie gelten HBs-Ag-Träger ("Carrier") trotz normaler Leberwerte, geringer Viruslast und Beschwerdefreiheit weiterhin als infektiös. Es wird betont, dass Laborwerte zur Abklärung einer HBV-Infektion stets in Zusammenschau mit den Transaminasen (GOT/AST und GPT/ALT) beurteilt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Ein positiver Nachweis des HBs-Antigens im Blut zeigt an, dass eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus vorliegt. Dies kann laut Leitlinie eine akute oder chronische Hepatitis B sowie eine asymptomatische Trägerschaft bedeuten.

In der ersten Stufe der Diagnostik werden laut Leitlinie das HBs-Antigen, die HBs-Antikörper und die HBc-Antikörper bestimmt. Sind das HBs-Antigen oder die HBc-Antikörper positiv, folgt die zweite Diagnostikstufe.

Eine passive Immunisierung mit Hepatitis-B-Immunglobulin wird nach Nadelstichverletzungen eingesetzt. Zudem erhalten Neugeborene von HBs-Ag-positiven Müttern diese Immunisierung direkt nach der Geburt.

Der Referenzwert für das HBs-Antigen ist bei Männern und Frauen aller Altersgruppen negativ. Ein qualitativ negatives Ergebnis gilt als unauffällig.

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Quelle: Laborwert: HBs-Ag (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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