Transglutaminase-Antikörper IgG: Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf den Informationen von Gesundheit.gv.at zum Laborwert der Gewebs-Transglutaminase-Antikörper vom Typ IgG (auch Endomysium-Antikörper genannt). Antikörper dienen normalerweise der Abwehr von Fremdkörpern wie Bakterien, Viren oder Pilzen.

Bei Autoimmunerkrankungen bildet das Immunsystem jedoch Antikörper gegen körpereigene Strukturen, was zu Entzündungsreaktionen in Organen und Geweben führt. Die Gewebs-Transglutaminase ist ein Bestandteil des Endomysiums, einer bindegewebsartigen Hülle um die Muskelfasern.

Ein positiver Nachweis dieser spezifischen Autoantikörper im Blut ist ein wichtiger Indikator für das Vorliegen einer Zöliakie (einheimische Sprue).

Empfehlungen

Laut Gesundheit.gv.at umfasst die Diagnostik und das Management bei positivem Antikörpernachweis folgende Aspekte:

Klinische Symptomatik

Die Zöliakie ist eine glutensensitive Enteropathie, die durch eine Unverträglichkeit gegenüber Gliadin ausgelöst wird. Die Erkrankung kann familiär gehäuft auftreten und zeigt sich durch vielfältige Beschwerden:

  • Durchfälle und Gewichtsverlust

  • Wachstumsstörungen im Kindesalter

  • Hautausschläge und Blutarmut

  • Asymptomatische Verlaufsformen

Diagnostik

Zur Abklärung einer Zöliakie können neben den Gewebs-Transglutaminase-Antikörpern (IgG und IgA) auch Gliadin-Antikörper (IgG und IgA) im Blut bestimmt werden.

Zur weiteren Diagnosesicherung wird eine Gewebsuntersuchung (Histologie) der Dünndarmschleimhaut angeführt.

Referenzwerte

Die Informationsquelle definiert folgende Referenzwerte für den Laborparameter:

PatientengruppeAlterReferenzwert
Männerbis 18 Jahrenegativ
Männerüber 18 Jahrenegativ
Frauenbis 18 Jahrenegativ
Frauenüber 18 Jahrenegativ

Therapie

Die wichtigste Behandlungsmaßnahme bei bestätigter Zöliakie ist eine lebenslange glutenfreie Ernährung.

Es wird das Meiden von Weizen, Gerste, Roggen und Dinkel beschrieben.

Als verträgliche Alternativen gelten unter anderem Erdäpfel, Mais, Reis, Hirse und Soja.

Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Ein positiver Nachweis von IgG-Antikörpern gegen Gewebs-Transglutaminase ist ein starker Hinweis auf eine Zöliakie, jedoch wird zur endgültigen Diagnosesicherung eine histologische Untersuchung der Dünndarmschleimhaut beschrieben. Zudem wird darauf hingewiesen, dass auch asymptomatische Verläufe der Zöliakie existieren, weshalb das Fehlen von Magen-Darm-Beschwerden die Diagnose nicht ausschließt.

Häufig gestellte Fragen

Ein positiver Nachweis von IgG-Antikörpern gegen Gewebs-Transglutaminase im Blut stellt laut Gesundheit.gv.at einen Hinweis auf eine Zöliakie (einheimische Sprue) dar.

Die Informationsquelle nennt Durchfälle, Gewichtsverlust, Hautausschläge und Blutarmut als typische Beschwerden. Bei Kindern können zudem Wachstumsstörungen auftreten, wobei auch völlig beschwerdefreie Verläufe möglich sind.

Zur weiteren Diagnosesicherung wird neben der Blutuntersuchung auf Antikörper eine Gewebsuntersuchung (Histologie) der Dünndarmschleimhaut angeführt.

Es wird eine lebenslange glutenfreie Ernährung beschrieben, bei der Weizen, Gerste, Roggen und Dinkel gemieden werden müssen. Stattdessen können laut Quelle Erdäpfel, Mais, Reis, Hirse und Soja verzehrt werden.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: Antikörper gegen Endomysium (IgG) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien