IQWiG2019Onkologie

Glioblastom: IQWiG zu Tumortherapiefeldern (TTFields)

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Glioblastom ist ein hochaggressiver, maligner Hirntumor mit einer ungünstigen Prognose. Die primäre Standardbehandlung umfasst in der Regel eine maximale sichere Resektion, gefolgt von einer kombinierten Radiochemotherapie.

Als ergänzende nichtmedikamentöse Behandlungsoption stehen sogenannte Tumortherapiefelder (TTFields) zur Verfügung. Dabei werden über auf der Kopfhaut angebrachte Elektroden elektrische Wechselfelder erzeugt, die die Zellteilung der Tumorzellen stören sollen.

Der Rapid Report N18-02 des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) aus dem Jahr 2019 bewertet den Einsatz dieser Tumortherapiefelder. Untersucht wurde die Anwendung zusätzlich zur derzeitigen Standardbehandlung als Erstlinientherapie.

Empfehlungen

Diese Zusammenfassung basiert auf den Kernaussagen und der Pressemitteilung des IQWiG Rapid Reports.

Überlebensvorteil

Laut IQWiG-Bericht gibt es für den Einsatz von Tumortherapiefeldern beim Glioblastom einen Hinweis auf einen Nutzen. Es wird festgestellt, dass Patientinnen und Patienten durch die zusätzliche Anwendung der Methode länger überleben.

Lebensqualität und Belastung

Hinsichtlich der patientenrelevanten Endpunkte kommt der Bericht zu folgenden Einschätzungen:

  • Die Therapie mit Tumortherapiefeldern wird als belastend eingestuft.

  • Trotz dieser Belastung scheint die neue Methode die Lebensqualität der Behandelten nicht zu mindern.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Aufklärung über Tumortherapiefelder sollte die methodenbedingte Belastung im Alltag thematisiert werden. Laut IQWiG-Bewertung steht dieser Belastung jedoch ein Überlebensvorteil gegenüber, ohne dass sich Hinweise auf eine verminderte Lebensqualität zeigen.

Häufig gestellte Fragen

Der IQWiG Rapid Report sieht einen Hinweis auf einen Nutzen für Tumortherapiefelder als Erstlinientherapie. Die Auswertung zeigt, dass Patienten durch die zusätzliche Behandlung länger überleben.

Laut der IQWiG-Bewertung wird die Methode zwar als belastend eingestuft. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass die Lebensqualität der Patienten durch die Anwendung gemindert wird.

Der Bericht bewertet den Einsatz der Tumortherapiefelder als Erstlinientherapie. Sie wurden dabei zusätzlich zur derzeitigen Standardbehandlung des Glioblastoms angewendet.

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Quelle: IQWiG N18-02: Tumortherapiefelder zusätzlich zur derzeitigen Standardbehandlung beim Glioblastom als Erstlinientherapie - Rapid Report (IQWiG, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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