IQWiG2023Onkologie

Lisocabtagen maraleucel: Zweitlinie bei DLBCL und HGBL

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: IQWiG (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der vorliegende Bericht des IQWiG (A23-98) ist ein Addendum zur Nutzenbewertung von Lisocabtagen maraleucel. Es handelt sich um eine CAR-T-Zell-Therapie für Erwachsene mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL), hochmalignem B-Zell-Lymphom (HGBL), primär mediastinalem B-Zell-Lymphom (PMBCL) oder follikulärem Lymphom Grad 3B (FL3B).

Die Bewertung fokussiert sich auf die Zweitlinientherapie bei Personen, die innerhalb von 12 Monaten nach der Erstlinien-Chemoimmuntherapie rezidivieren oder refraktär sind. Voraussetzung ist, dass für die Betroffenen eine Hochdosistherapie infrage kommt.

Grundlage der Bewertung sind nachgereichte Auswertungen der randomisierten kontrollierten Studie TRANSFORM. Als zweckmäßige Vergleichstherapie wurde eine Induktionstherapie (R-GDP, R-ICE oder R-DHAP) gefolgt von einer Hochdosischemotherapie mit autologer Stammzelltransplantation herangezogen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wesentlicher Aspekt in der klinischen Anwendung von Lisocabtagen maraleucel ist das erhöhte Risiko für ein Zytokin-Freisetzungssyndrom. Der Bericht weist darauf hin, dass dieses unerwünschte Ereignis im Vergleich zur Standardtherapie signifikant häufiger auftritt. Es wird eine engmaschige Überwachung auf entsprechende Symptome in der Frühphase der Therapie nahegelegt.

Häufig gestellte Fragen

Der Bericht bewertet den Einsatz bei DLBCL, HGBL, PMBCL und FL3B. Es geht um die Zweitlinientherapie bei einem Rezidiv oder einer refraktären Erkrankung innerhalb von 12 Monaten nach der Erstlinientherapie.

Laut IQWiG gibt es für Personen unter 65 Jahren, für die eine Hochdosistherapie infrage kommt, einen Hinweis auf einen erheblichen Zusatznutzen. Dies spiegelt sich unter anderem in einem Vorteil beim Gesamtüberleben wider.

Die Auswertung zeigt einen höheren Schaden insbesondere durch das Zytokin-Freisetzungssyndrom. Zudem treten schwere Neutropenien und Lymphopenien häufiger auf als unter der Vergleichstherapie.

Ja, der Bericht stellt einen geringeren Schaden bei gastrointestinalen Erkrankungen und akuter Nierenschädigung fest. Auch Durchfall und Schleimhautentzündungen traten seltener auf.

Nein, für Personen, für die eine Hochdosistherapie nicht infrage kommt, ist ein Zusatznutzen laut Bericht nicht belegt. Die vorliegenden Studiendaten der TRANSFORM-Studie lassen sich nicht auf diese Gruppe übertragen.

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Quelle: IQWiG A23-98: Lisocabtagen maraleucel (DLBCL, HGBL, PMBCL und FL3B, Zweitlinie) – Addendum zum Auftrag A23-48 (IQWiG, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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