Hodgkin Lymphom: Diagnostik, Stadien und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Onkopedia|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Hodgkin-Lymphom ist eine maligne Erkrankung des lymphatischen Systems, die in der überwiegenden Zahl der Fälle von B-Lymphozyten ausgeht. Charakteristisch für das klassische Hodgkin-Lymphom ist eine geringe Zahl von malignen Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen, die von zahlreichen reaktiven Zellen umgeben sind.

Der Altersgipfel der Erkrankung liegt bei 32 Jahren, jedoch sind etwa 25 Prozent der Betroffenen älter als 60 Jahre. Klinisch präsentiert sich das Lymphom häufig durch schmerzlose Lymphknotenschwellungen, die von B-Symptomen wie Fieber, Nachtschweiß oder Gewichtsverlust begleitet sein können.

Durch eine stadienadaptierte Therapie können heute über 80 Prozent aller Patienten langfristig geheilt werden. Damit gehört das Hodgkin-Lymphom zu den am besten behandelbaren onkologischen Erkrankungen im Erwachsenenalter.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt ausdrücklich davor, in der Nachsorge routinemäßige PET/CT- oder CT-Untersuchungen bei asymptomatischen Patienten durchzuführen, da dies die Prognose nicht verbessert. Zudem wird betont, dass zur initialen Diagnosestellung eine Feinnadelaspiration nicht ausreicht und stattdessen immer eine komplette Lymphknotenexstirpation angestrebt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie kann auf die Knochenmarkpunktion verzichtet werden, wenn das initiale PET-CT einen unauffälligen Befund hinsichtlich des Skelettsystems und des Knochenmarks zeigt. Der negativ-prädiktive Wert der PET liegt hier bei 99 Prozent.

Für Patienten zwischen 18 und 60 Jahren empfiehlt die Leitlinie nun vier bis sechs Zyklen BrECADD als neuen Standard. Im Anschluss wird eine Bestrahlung der PET-positiven Reste empfohlen.

Es wird empfohlen, ältere Patienten stadienadaptiert mit A(B)VD zu behandeln. Von einer Therapie mit BEACOPP-eskaliert wird in dieser Altersgruppe aufgrund der Toxizität abgeraten.

Die Leitlinie rät von routinemäßigen Schnittbildgebungen ab. Eine erneute Bildgebung mittels PET/CT und diagnostischer CT wird nur bei klinischem Verdacht auf ein Rezidiv empfohlen.

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Quelle: Hodgkin Lymphom (Onkopedia). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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