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Herzinsuffizienz-Netzwerke: Struktur und Organisation

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Herzinsuffizienz ist in Deutschland die häufigste zur Krankenhausaufnahme führende Diagnose und weist eine unverändert hohe Mortalität auf. Durch den demografischen Wandel und das längere Überleben nach akuten Herzerkrankungen nimmt die Prävalenz der chronischen Herzinsuffizienz stetig zu.

Der Krankheitsverlauf ist oft durch rezidivierende Dekompensationen gekennzeichnet, die mit einem besonders hohen akuten Sterblichkeitsrisiko assoziiert sind. Ein strukturiertes Entlassmanagement zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität fehlt in der Breite bisher häufig.

Um die Diagnostik und Behandlung auf höchstem Niveau sicherzustellen, haben Fachgesellschaften das Konzept der Herzinsuffizienz-Netzwerke (HF-NETs) entwickelt. Diese Netzwerke integrieren verschiedene Versorgungsstufen, um lückenlose Patientenpfade und eine Reduktion von Rehospitalisierungen zu erreichen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Laut Leitlinie stellt die Phase unmittelbar nach einer stationären Behandlung wegen akuter Dekompensation eine absolute Hochrisikophase dar. Es wird nachdrücklich darauf hingewiesen, dass für diese Patientengruppe zwingend ein strukturierter ambulanter Kontrolltermin innerhalb von 7 Tagen nach Entlassung organisiert werden muss. Ein fehlendes Entlassmanagement in dieser Phase führt zu signifikant erhöhten Rehospitalisierungs- und Mortalitätsraten.

Häufig gestellte Fragen

Laut DGK-Positionspapier muss die Praxis von einem erfahrenen Kardiologen geleitet werden und über Standarddiagnostik wie Echo, Ergometrie und Point-of-Care-Labor verfügen. Zudem wird der Einsatz von mindestens einer zertifizierten Herzinsuffizienzassistenz gefordert.

Die Leitlinie empfiehlt eine Verlegung, wenn eine schwere akute Dekompensation den Einsatz spezieller mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme (wie ECMO oder ECLS) erfordert. Auch bei Bedarf an komplexen interventionellen Klappentherapien oder einer Herztransplantation ist das überregionale Zentrum zuständig.

Das spezialisierte Assistenzpersonal übernimmt gemäß Leitlinie zentrale Aufgaben in der Patientenschulung, dem strukturierten Entlassmanagement und dem poststationären Telefonmonitoring. Die Tätigkeiten erfolgen stets unter ärztlicher Supervision.

Das Positionspapier gibt an, dass die Überwachung und Schulung nach einer Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz für mindestens 6 Monate aufrechterhalten werden soll. Die Frequenz ist dabei dynamisch an den Risikoverlauf des Patienten anzupassen.

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Quelle: Aufbau und Organisation von Herzinsuffizienz-Netzwerken (HFNETs) und Herzinsuffizienz-Einheiten (Heart Failure Units [HFUs]) zur Optimierung der (DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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