Herzerkrankungen: Prävalenz, Mortalität und Risiken
Hintergrund
Herzerkrankungen stellen in den USA die häufigste Todesursache für Männer, Frauen und die meisten ethnischen Gruppen dar. Laut der CDC-Publikation stirbt alle 34 Sekunden eine Person an einer kardiovaskulären Erkrankung.
Im Jahr 2023 verstarben über 919.000 Menschen an diesen Erkrankungen, was etwa jedem dritten Todesfall entspricht. Die wirtschaftliche Belastung ist enorm und belief sich zwischen 2020 und 2021 auf rund 417,9 Milliarden US-Dollar.
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist dabei die häufigste Form der Herzerkrankungen. Etwa 5 Prozent der Erwachsenen ab 20 Jahren sind davon betroffen.
Empfehlungen
Die CDC-Publikation fasst folgende Kernfakten und epidemiologische Daten zusammen:
Epidemiologie und Myokardinfarkt
Die Daten heben folgende Fakten zum Herzinfarkt hervor:
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Alle 40 Sekunden erleidet eine Person in den USA einen Herzinfarkt
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Jährlich treten etwa 805.000 Herzinfarkte auf, wovon 605.000 Erstereignisse sind
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Etwa einer von fünf Herzinfarkten verläuft stumm und bleibt zunächst unbemerkt
Risikofaktoren
Es wird betont, dass verschiedene medizinische und lebensstilbedingte Faktoren das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen. Zu den Hauptrisikofaktoren zählen:
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Bluthochdruck und Hypercholesterinämie
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Rauchen
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Diabetes mellitus
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Übergewicht und Adipositas
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Ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel und übermäßiger Alkoholkonsum
Mortalität nach ethnischer Zugehörigkeit
Die Publikation zeigt auf, dass der Anteil der durch Herzerkrankungen verursachten Todesfälle je nach ethnischer Gruppe variiert.
| Ethnische Gruppe | Anteil der Todesfälle (%) |
|---|---|
| Afroamerikaner (nicht-hispanisch) | 22,6 |
| Asiaten | 18,6 |
| Hawaiianer oder andere Pazifikinsulaner | 18,3 |
| Weiße (nicht-hispanisch) | 18,0 |
| amerikanische Ureinwohner oder Ureinwohner Alaskas | 15,5 |
| Hispanics | 11,9 |
| Gesamtbevölkerung | 17,4 |
💡Praxis-Tipp
Die CDC-Daten weisen darauf hin, dass etwa 20 Prozent aller Myokardinfarkte stumm verlaufen und von den Betroffenen nicht bemerkt werden. Es wird daher eine erhöhte klinische Wachsamkeit bezüglich der kardiovaskulären Risikofaktoren empfohlen, um auch asymptomatische Patienten frühzeitig zu identifizieren.
Häufig gestellte Fragen
Laut CDC erleidet in den USA alle 40 Sekunden eine Person einen Herzinfarkt. Jährlich sind dies etwa 805.000 Fälle.
Die Publikation nennt Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Rauchen als Hauptrisikofaktoren. Zudem erhöhen Diabetes, Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko.
Herzerkrankungen sind die häufigste Todesursache in den USA. Im Jahr 2023 war etwa jeder dritte Todesfall auf eine kardiovaskuläre Erkrankung zurückzuführen.
Die Daten zeigen, dass etwa einer von fünf Herzinfarkten stumm verläuft. Dabei entsteht ein Herzschaden, ohne dass die Person dies unmittelbar bemerkt.
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Quelle: CDC Heart Disease: Facts and Statistics (CDC). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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