Ravulizumab bei aHUS: Indikation und Therapieempfehlung

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf der administrativen Zusammenfassung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Nutzenbewertung von Ravulizumab aus dem Jahr 2021. Das Dokument skizziert das Verfahren für das neue Anwendungsgebiet des atypischen Hämolytisch-Urämischen Syndroms (aHUS).

Da der Quelltext als Kurztext gehalten ist, wird hier allgemeines medizinisches Hintergrundwissen ergänzt: Das aHUS ist eine seltene, lebensbedrohliche Erkrankung. Sie ist durch eine unkontrollierte Aktivierung des Komplementsystems gekennzeichnet, was zu Thrombosen in kleinen Blutgefäßen, hämolytischer Anämie und Nierenversagen führen kann.

Ravulizumab (Handelsname Ultomiris) ist ein langwirksamer Komplementinhibitor. Er zielt darauf ab, die übermäßige Immunreaktion zu stoppen und schweren Organschäden vorzubeugen.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Wechsel von Eculizumab auf Ravulizumab ein nachweisliches Ansprechen auf die mindestens dreimonatige Vortherapie zwingend dokumentiert sein muss.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA-Dokument ist Ravulizumab für Patienten mit einem Körpergewicht von mindestens 10 kg zugelassen.

Ja, das Medikament kann gemäß der Fachinformation bei Patienten eingesetzt werden, die zuvor noch nicht mit Komplementinhibitoren behandelt wurden.

Ein Wechsel ist laut Zulassungskriterien möglich, sofern der Patient zuvor mindestens 3 Monate lang Eculizumab erhalten hat. Zudem muss ein nachweisliches Ansprechen auf diese Vortherapie vorliegen.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Ravulizumab (neues Anwendungsgebiet: Atypisches Hämolytisch-Urämischen Syndrom (aHUS)) (G-BA, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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