Glecaprevir/Pibrentasvir: Therapie der Hepatitis C
Hintergrund
Das vorliegende Dokument des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) aus dem Jahr 2017 beschreibt das administrative Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für die Wirkstoffkombination Glecaprevir/Pibrentasvir (Handelsname Maviret®). Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Verfahrens.
Die chronische Hepatitis C ist eine virale Infektionskrankheit der Leber. Glecaprevir/Pibrentasvir gehört zur Gruppe der direkt wirkenden antiviralen Substanzen (DAA), die zur kurativen Therapie eingesetzt werden. Der Therapieerfolg wird dabei maßgeblich durch das Erreichen eines anhaltenden virologischen Ansprechens (SVR12) definiert.
Das Nutzenbewertungsverfahren dient in Deutschland der Feststellung des Zusatznutzens eines neuen Arzneimittels gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie. Die Bewertung erfolgt häufig differenziert nach spezifischen Patientengruppen, etwa basierend auf dem vorliegenden Virus-Genotyp (1-6) oder dem Vorhandensein einer Leberzirrhose.
💡Praxis-Tipp
Es wird empfohlen, bei der Verordnung von Glecaprevir/Pibrentasvir die detaillierten Beschlusstexte des G-BA zu konsultieren, da der festgestellte Zusatznutzen und die zweckmäßige Vergleichstherapie stark von der spezifischen Patientensubgruppe (Virus-Genotyp 1-6, Vorliegen einer Zirrhose) abhängen.
Häufig gestellte Fragen
Der Wirkstoff Glecaprevir/Pibrentasvir (Maviret®) wurde für das therapeutische Gebiet der chronischen Hepatitis C bewertet.
Der initiale Beschluss zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (Anlage XII) trat am 01.02.2018 in Kraft.
Ja, laut G-BA-Dokumentation wurden in den Jahren 2019 und 2021 weitere Bewertungsverfahren zu diesem Wirkstoff durchgeführt und abgeschlossen.
Die spezifischen klinischen Wirksamkeitsdaten sowie die genaue Ableitung des Zusatznutzens nach Genotypen sind in den verlinkten PDF-Dokumenten der "Tragenden Gründe" und des "Beschlusstextes" des G-BA hinterlegt.
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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Glecaprevir/Pibrentasvir (Chronische Hepatitis C) (G-BA, 2017). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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