Cefaclor in Schwangerschaft und Stillzeit: Embryotox

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Embryotox (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Cefaclor ist ein plazentagängiges Betalaktam-Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine (Gruppe 1). Es wirkt bakterizid durch die Hemmung der bakteriellen Zellwandsynthese.

Die Indikation für den Einsatz von Cefaclor sind bakterielle Infektionen.

Laut der Embryotox-Datenbank gilt Cefaclor in Bezug auf Schwangerschaft und Stillzeit als "grün" und somit als Medikament der Wahl. Dennoch wird grundsätzlich eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor jedem Einsatz empfohlen.

Empfehlungen

Die Embryotox-Datenbank formuliert folgende Empfehlungen für den Einsatz von Cefaclor:

Schwangerschaft

Der Erfahrungsumfang für Cefaclor wird als gering, für die Wirkstoffgruppe der Cephalosporine insgesamt jedoch als hoch eingestuft. Die Quelle betont, dass Cephalosporine zu den Antibiotika der Wahl in der Schwangerschaft gehören.

Für die Anwendung in der Schwangerschaft gelten folgende Hinweise:

  • Im 1. Trimenon gibt es keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungs- oder Spontanabortrisiko.

  • Im 2. und 3. Trimenon sowie perinatal ergaben sich aus der langjährigen Markterfahrung keine Anhaltspunkte für ein fetotoxisches Risiko.

  • Bei entsprechendem Keimspektrum kann das Medikament in allen Phasen der Schwangerschaft eingesetzt werden.

  • Eine versehentliche Einnahme hat keine klinischen Konsequenzen und erfordert keinen Wechsel auf Alternativpräparate.

Stillzeit

Auch in der Stillzeit kann Cefaclor bei passendem Keimspektrum angewendet werden. Der Übergang in die Muttermilch ist laut Herstellerangaben gering.

Die Quelle nennt folgende pharmakokinetische Eigenschaften für Cefaclor:

  • Halbwertszeit von 0,5 bis 1 Stunde

  • Proteinbindung von 25 Prozent

  • Orale Bioverfügbarkeit von 75 bis über 92 Prozent

Bisherige Erfahrungen zeigen keine Hinweise auf ein Risiko für den gestillten Säugling. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die mütterliche Antibiose die kindliche Darmflora beeinflussen und gelegentlich zu vorübergehendem Durchfall oder Soor führen kann.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Verordnung von Cefaclor an stillende Mütter wird empfohlen, auf mögliche Veränderungen beim Säugling zu achten. Laut Quelle kann die mütterliche Antibiotikatherapie die kindliche Darmflora beeinflussen. Dies äußert sich gelegentlich in Form von vorübergehendem Durchfall oder einer Soor-Infektion beim gestillten Kind.

Häufig gestellte Fragen

Laut Embryotox gibt es nach langjähriger Marktpräsenz keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungs- oder Spontanabortrisiko. Das Medikament kann bei entsprechendem Keimspektrum in allen Phasen der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Die Quelle gibt an, dass eine Anwendung in der Schwangerschaft keine negativen Konsequenzen hat. Es werden keine besser geeigneten Alternativen gefordert, sodass die Therapie nicht zwingend umgestellt werden muss.

Ja, die Leitlinie stuft Cefaclor als gut stillverträglich ein. Der Übergang in die Muttermilch ist gering, und es gibt keine Hinweise auf ernsthafte Risiken für den Säugling.

Es wird berichtet, dass die Antibiotikagabe der Mutter die kindliche Darmflora beeinflussen kann. Als mögliche Folgen für den Säugling nennt die Quelle vorübergehenden Durchfall oder Soor.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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