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Insulin Glargine: Pharmakologie & Dosierung | DrugBank

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: DrugBank Open Data (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Insulin Glargine ist laut den Daten der DrugBank ein langwirksames Basalinsulin-Analogon aus der Kategorie der Endokrinologie. Die modifizierte Aminosäuresequenz (Austausch von Asparagin zu Glycin an Position A21 sowie das Anfügen von zwei Argininen an der B-Kette) führt dazu, dass das rekombinante Insulin bei physiologischem pH-Wert nach der Injektion Mikropräzipitate bildet. Gemäß dem pharmakologischen Profil der DrugBank ermöglicht dieser Mechanismus eine langsame, spitzenlose ("peakless") Freisetzung über einen Zeitraum von etwa 24 Stunden. Der Wirkeintritt erfolgt nach ein bis zwei Stunden.

Empfehlungen

Nach den Angaben der DrugBank wird Insulin Glargine bei Diabetes mellitus Typ 1 sowie bei Diabetes mellitus Typ 2 eingesetzt, sofern orale Antidiabetika nicht mehr ausreichend wirksam sind.

Hinsichtlich der Arzneimittelinteraktionen listet die DrugBank mehrere relevante Wechselwirkungen auf, die den Glukosestoffwechsel beeinflussen können:

Betablocker

Können die Symptome einer Hypoglykämie maskieren.

Kortikosteroide

Führen zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Thiazolidindione

Können in Kombination mit Insulin zu einer Flüssigkeitsretention führen.

ACE-Hemmer

Können den hypoglykämischen Effekt des Insulins verstärken.

Alkohol

Führt zu unvorhersehbaren Auswirkungen auf den Glukosestoffwechsel.

Als mögliche Nebenwirkungen nennt das Profil der DrugBank vor allem Hypoglykämien, Gewichtszunahme, Reaktionen an der Einstichstelle (wie Lipodystrophie) sowie in seltenen Fällen allergische Reaktionen.

Dosierung

Die Applikation von Insulin Glargine erfolgt laut DrugBank ausschließlich subkutan (s.c.). Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Insulin nicht verdünnt oder mit anderen Insulinen gemischt werden darf.

Die DrugBank gibt folgende Dosierungshinweise an:

IndikationStartdosierungTitration / Hinweise
Diabetes mellitus Typ 210 IE oder 0,1-0,2 IE/kg einmal täglich (zur Schlafenszeit)Titration um 2 IE alle 3 Tage bis zum Nüchternblutzucker-Zielwert
Diabetes mellitus Typ 1Etwa 50 % der gesamten Tagesinsulindosis als Basalinsulin-

Kontraindikationen

Gemäß den Daten der DrugBank bestehen folgende Kontraindikationen für die Anwendung von Insulin Glargine:

  • Akute Hypoglykämie
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Insulin Glargine
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💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger pharmakologischer Hinweis der DrugBank ist, dass Insulin Glargine aufgrund seines spezifischen Freisetzungsmechanismus (Mikropräzipitation) nicht verdünnt oder mit anderen Insulinen in einer Spritze gemischt werden darf.

Häufig gestellte Fragen

Laut dem Profil der DrugBank hat Insulin Glargine eine Wirkdauer von etwa 24 Stunden und zeichnet sich durch ein spitzenloses ("peakless") Wirkprofil aus.

Gemäß den pharmakokinetischen Daten der DrugBank beginnt die Wirkung etwa ein bis zwei Stunden nach der subkutanen Injektion.

Die DrugBank weist darauf hin, dass Betablocker die Warnsymptome einer Hypoglykämie maskieren können, was bei der Therapieüberwachung beachtet werden sollte.

Nach den Empfehlungen der DrugBank wird bei Typ-2-Diabetes mit 10 IE oder 0,1 bis 0,2 IE/kg einmal täglich zur Schlafenszeit gestartet. Die Dosis wird dann alle drei Tage um 2 IE titriert, bis der Nüchternblutzucker-Zielwert erreicht ist.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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