Denguefieber-Impfung (Qdenga): Indikation und Schema
Hintergrund
Denguefieber ist eine durch Stechmücken übertragene virale Infektionskrankheit, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen endemisch ist. Aufgrund der zunehmenden globalen Reisetätigkeit gewinnen reiseassoziierte Infektionskrankheiten und entsprechende Prophylaxemaßnahmen an Bedeutung.
Diese Zusammenfassung basiert auf der Themenübersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Schutzimpfung gegen Denguefieber (Stand März 2025). Da der Quelltext lediglich ein kurzes Inhaltsverzeichnis darstellt, wurden allgemeine medizinische Hintergrundinformationen zu den aktuellen Impfempfehlungen ergänzt.
💡Praxis-Tipp
Es wird empfohlen, vor einer Impfung zwingend den laborchemischen Nachweis einer durchgemachten Dengue-Infektion zu fordern, da eine Impfung bei seronegativen Personen das Risiko für schwere Verläufe bei einer späteren Infektion erhöhen kann.
Häufig gestellte Fragen
Die Impfung wird für Reisende ab 4 Jahren in Endemiegebiete empfohlen, die bereits eine laborbestätigte Dengue-Infektion hatten.
In der EU ist der Lebendimpfstoff Qdenga zugelassen. Für genaue Spezifikationen verweist die Übersicht auf das Paul-Ehrlich-Institut.
Das reguläre Impfschema besteht aus zwei Dosen. Diese werden im Abstand von drei Monaten subkutan verabreicht.
Nein, die Impfung ist in der Schwangerschaft kontraindiziert. Es handelt sich um einen Lebendimpfstoff, der auch in der Stillzeit nicht verabreicht werden sollte.
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Quelle: RKI: Dengue (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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