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AWMF2021

AWMF 006-027: Invagination

Zusammenfassung

1 Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie: Invagination (S 1- L eitlinie) V.Ellerkamp, C. Nagel Definition und Basisinformation: Invagination ist definiert als Einstülpung eines Darmabschnittes der Längsachse folgend in den caudal nachfolgenden Darmabschnitt mit Einklemmung der versorgenden Mesenterialgefäße; häufigste Lokalisation: ileo-coecal (80%), seltener: ileo-ileal, ileocolisch. Inzidenz [1, 2]: −60-100/100.000 bei Kindern < 1 Jahr −32/100.000 bei Kindern <

Kerninformationen

Infektion!) −Anatomische Ursachen bei Kindern oMeckel-Divertikel (5-6%) oDarmduplikaturen oAppendix oAd häsionen oRaumforderungen (Tumore, Darmpolypen, Lymphome), nehmen mit steigendem Lebensalter zu. −Purpura Schönlein-Henoch: submuköse Blutungen −Cystische Fibrose: wiederholte Invaginationen bis i...
ität ist abhängig von der Erfahrung des Untersuchers, in Kinderzentren 97,5% Sensitivität, Spezifität 99% . − Röntgen-Leeraufnahme (Sensitivität nur 45%) und der Röntgen-Kontrasteinlauf sind überholt. Differentialdiagnose: − Ileus anderer Genese − Volvulus − Appendizitis − Gastroenteritis Therapie: ...
ndiger Desinvagination zu vermeiden. 3 Ist diese nicht vollständig möglich, sollte ein operatives Vorgehen gewählt werden, da es sich dann meist um Appendixinversionen oder um Raumforderungen handelt. − Bei Rezidiven wiederholte Anwendung der hydrostatischen Maßnahme möglich − Bei Bestehen der Sympt...
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