Asthma bronchiale: Stufentherapie und Notfalltherapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: GINA (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die GINA-Leitlinie 2023 definiert Asthma als heterogene Erkrankung, die durch eine chronische Atemwegsentzündung gekennzeichnet ist. Typisch sind zeitlich und in ihrer Intensität variierende respiratorische Symptome wie Giemen, Atemnot, Engegefühl in der Brust und Husten.

Diese Symptome treten zusammen mit einer variablen exspiratorischen Atemwegsobstruktion auf. Die Leitlinie betont, dass die Diagnose vor Beginn einer Therapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS) durch Lungenfunktionstests objektiviert werden sollte.

Das übergeordnete Ziel des Asthma-Managements ist das Erreichen einer guten Symptomkontrolle. Gleichzeitig soll das zukünftige Risiko für Exazerbationen, eine persistierende Atemwegsobstruktion und medikamentöse Nebenwirkungen minimiert werden.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein häufiger Fehler im klinischen Alltag ist die unzureichende Überprüfung der Inhalationstechnik. Die Leitlinie betont, dass bis zu 80 Prozent der Betroffenen ihren Inhalator nicht korrekt anwenden. Es wird empfohlen, die Technik bei jedem Arztbesuch physisch demonstrieren zu lassen und gegebenenfalls zu korrigieren, bevor eine Therapieeskalation erwogen wird.

Häufig gestellte Fragen

Es wird empfohlen, auch bei leichtem Asthma eine ICS-haltige Therapie einzusetzen. Bevorzugt wird die bedarfsweise Inhalation von niedrig dosiertem ICS-Formoterol, um das Risiko schwerer Exazerbationen zu senken.

Eine Überweisung wird empfohlen, wenn die Symptome trotz optimierter Therapie mit hoch dosiertem ICS-LABA unkontrolliert bleiben. Auch bei häufigen Exazerbationen oder diagnostischer Unsicherheit wird eine fachärztliche Vorstellung angeraten.

Ein erhöhter FeNO-Wert unterstützt laut Leitlinie das Vorliegen einer Typ-2-Entzündung und kann ein gutes Ansprechen auf ICS vorhersagen. Ein normaler oder niedriger Wert schließt ein Asthma jedoch nicht aus.

Bei schweren Exazerbationen wird die frühzeitige Gabe von oralen Kortikosteroiden empfohlen. Für Erwachsene wird üblicherweise eine Dosis von 40 bis 50 mg Prednisolon pro Tag für 5 bis 7 Tage angeraten.

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Quelle: GINA 2023 Report: Global Strategy for Asthma Management and Prevention (GINA, 2023). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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