G-BA2019

Asfotase alfa (Strensiq): Therapie der Hypophosphatasie

Diese Leitlinie stammt aus 2019 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2019)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom April 2020 regelt die Neubewertung des Wirkstoffs Asfotase alfa (Strensiq®). Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Verfahrens.

Asfotase alfa ist ein Arzneimittel zur Behandlung eines seltenen Leidens (Orphan Drug). Eine reguläre Nutzenbewertung nach § 35a SGB V wurde erforderlich, da die gesetzliche Umsatzgrenze von 50 Millionen Euro überschritten wurde.

Die Hypophosphatasie ist eine seltene Stoffwechselerkrankung. Asfotase alfa wird als Langzeit-Enzymersatztherapie eingesetzt, um die Knochenmanifestationen der Krankheit zu behandeln.

Empfehlungen

Anwendungsgebiet

Laut Fachinformation und G-BA-Dokument ist Asfotase alfa (Strensiq®) für folgende Indikation zugelassen:

  • Als Langzeit-Enzymersatztherapie

  • Für Patienten mit Hypophosphatasie, die im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist

  • Zur gezielten Behandlung der Knochenmanifestationen der Erkrankung

Nutzenbewertung und Vergleichstherapie

Das Dokument beschreibt den formalen Ablauf der Nutzenbewertung nach Überschreitung der 50-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Für die Festlegung des konkreten Ausmaßes des Zusatznutzens verweist der G-BA auf die veröffentlichte Nutzenbewertung des IQWiG sowie das zugehörige Addendum.

Die spezifisch festgelegte zweckmäßige Vergleichstherapie sowie die tragenden Gründe der Entscheidung sind laut vorliegendem Dokument im vollständigen Beschlusstext (Anlage XII der Arzneimittel-Richtlinie) definiert. Das vorliegende administrative Dokument enthält diese spezifischen klinischen Ergebnisse nicht direkt, sondern verlinkt auf die entsprechenden Volltexte.

Dosierung

WirkstoffHandelsnameIndikationTherapieziel
Asfotase alfaStrensiq®Hypophosphatasie (Beginn im Kindes- und Jugendalter)Langzeit-Enzymersatztherapie der Knochenmanifestationen
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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Orphan Drugs nach Überschreiten der 50-Millionen-Euro-Umsatzgrenze zwingend eine reguläre Nutzenbewertung gegenüber einer zweckmäßigen Vergleichstherapie erforderlich wird.

Häufig gestellte Fragen

Laut G-BA ist das Medikament für Patienten indiziert, bei denen die Hypophosphatasie im Kindes- und Jugendalter aufgetreten ist.

Die Langzeit-Enzymersatztherapie zielt darauf ab, die Knochenmanifestationen der Hypophosphatasie gezielt zu behandeln.

Eine Neubewertung wurde gesetzlich erforderlich, da der Umsatz mit dem Orphan Drug die Grenze von 50 Millionen Euro überschritten hat. In diesem Fall muss ein reguläres Nutzenbewertungsverfahren durchlaufen werden.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Asfotase alfa (Überschreitung 50 Mio. € Grenze: Hypophosphatasie) (G-BA, 2019). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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