AkdÄ2008

Knochenzement Komplikationen: AkdÄ-Sicherheitswarnung

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KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: AkdÄ (2008)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet über schwere kardiopulmonale Zwischenfälle im Zusammenhang mit Knochenzement. In mehreren Fällen kam es bei älteren Personen mit kardiopulmonalen Vorerkrankungen kurz nach dem Einbringen des Zements zu einer reanimationspflichtigen Kreislaufdepression.

Während meldende Ärzte zunächst anaphylaktische Reaktionen auf Zementbestandteile vermuteten, weisen Experten auf embolische Geschehen hin. Beim Anrühren und Aushärten des Polymethylmethacrylats (PMMA) entstehen hohe Temperaturen und entweichende Luft.

Diese Faktoren führen zu einer Kompression des Fettmarks im Knochen. In der Folge können Mikroembolien aus Luft, Fett und Knochenmark in die Blutbahn gelangen und zu Hypoxämie, Kreislaufinsuffizienz oder Herzstillstand führen.

Empfehlungen

Die AkdÄ verweist auf etablierte Standards zur Verringerung embolischer Komplikationen bei der Anlage zementierter Hüftendoprothesen. Es wird betont, dass diese operativen Vorsichtsmaßnahmen zwingend beachtet werden müssen.

Vorbereitung und Zementanmischung

Laut Bekanntgabe werden folgende vorbereitende Schritte empfohlen:

  • Verwendung von im Vakuum gemischtem Knochenzement unter Absaugung des Polymerisationsgases

  • Sorgfältige Aufbereitung der Markraumhöhle durch mechanische Reinigung und Anwendung einer Jetlavage

  • Einbringung eines Markraumsperrers zur Verhinderung einer unkontrollierten Zementausbreitung

Druckentlastung und Zementapplikation

Um den Druck im Femur zu minimieren, nennt die AkdÄ folgende Maßnahmen:

  • Einbringen eines großvolumigen Entlüftungsschlauchs (16 Charrière) vor dem Einfüllen des Zements oder alternativ die Anlage eines großvolumigen Bohrlochs

  • Retrogrades Auffüllen unter Vermeidung einer Kompression des noch zähflüssigen Zements

  • Reduktion der Zementmenge auf das nötige Minimum

  • Einführen des Prothesenschafts unter sanftem Druck

Interdisziplinäres Management und Nachsorge

Die Bekanntgabe hebt die Wichtigkeit der anästhesiologischen Begleitung hervor:

  • Aushärtung des Knochenzements unter sorgfältiger Kühlung mit Spülflüssigkeit abwarten

  • Intraoperative Volumenauffüllung mit 500 ml Ringer-Lactat-Lösung im ersten Drittel der Operationsphase durch die Anästhesie

  • Rechtzeitige Information der Anästhesie über die unmittelbar bevorstehende Anwendung des Knochenzements

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💡Praxis-Tipp

Ein entscheidender Hinweis der AkdÄ ist die enge Kommunikation mit der Anästhesie während der Operation. Es wird dringend angeraten, das Anästhesie-Team unmittelbar vor der Einbringung des Knochenzements zu informieren, da in dieser Phase das höchste Risiko für eine akute Kreislaufdepression besteht. Zudem wird eine präventive Volumenauffüllung im ersten Operationsdrittel empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Laut AkdÄ entstehen beim Aushärten des Zements hohe Temperaturen und Gase. Dies führt zu einer Kompression des Fettmarks, was Mikroembolien aus Fett, Luft und Knochenmark auslösen kann.

Die Bekanntgabe beschreibt schwere Zwischenfälle insbesondere bei älteren Personen, die wegen einer Schenkelhalsfraktur operiert werden. Ein besonderes Risiko besteht bei bestehenden kardiopulmonalen Vorerkrankungen.

Es wird empfohlen, einen großvolumigen Entlüftungsschlauch einzubringen oder ein Entlastungsbohrloch im Femur anzulegen. Zudem rät die AkdÄ, den Prothesenschaft nur unter sanftem Druck einzuführen.

Gemäß der Bekanntgabe sollte die Anästhesie im ersten Operationsdrittel eine Volumenauffüllung mit 500 ml Ringer-Lactat-Lösung durchführen. Außerdem muss das Anästhesie-Team unmittelbar vor dem Einbringen des Zements gewarnt werden, um bei Kreislaufreaktionen sofort eingreifen zu können.

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Quelle: AkdÄ Bekanntgabe: Kardiopulmonale Zwischenfälle bei der Verwendung von Knochenzement (UAW - Aus Fehlern lernen) Der AkdÄ wurden im letzten Jahr vier (AkdÄ, 2008). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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