RKI/STIKO2026Infektiologie

Tetanus-Impfung: Impfschema, Indikation und Prophylaxe

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: RKI/STIKO (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Schutzimpfung gegen Tetanus (Stand Februar 2026). Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch das Toxin des Bakteriums Clostridium tetani verursacht wird.

Da die Sporen des Erregers ubiquitär in der Umwelt vorkommen, ist eine Eradikation nicht möglich. Ein verlässlicher Schutz kann nur durch eine prophylaktische Impfung erreicht werden.

Eine durchgemachte Erkrankung hinterlässt keine belastbare Immunität. Daher ist die konsequente Umsetzung der Impfempfehlungen essenziell.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Wundversorgung sollte stets der Tetanus-Impfstatus überprüft und bei unklarem oder unvollständigem Schutz eine Postexpositionsprophylaxe gemäß den aktuellen Empfehlungen eingeleitet werden.

Häufig gestellte Fragen

Erwachsene sollten ihren Tetanus-Impfschutz routinemäßig alle 10 Jahre auffrischen lassen. Dies erfolgt idealerweise als Kombinationsimpfung mit Diphtherie und gegebenenfalls Pertussis.

Für Säuglinge wird in der Regel ein 6-fach-Impfstoff verwendet. Dieser schützt gleichzeitig gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae b (Hib) und Hepatitis B.

Nein, eine überstandene Tetanus-Infektion führt nicht zu einer belastbaren Immunität. Daher ist auch nach einer durchgemachten Erkrankung eine vollständige Impfung erforderlich.

Es werden offizielle Aufklärungsbögen zur 4-fach- und 6-fach-Impfung in verschiedenen Sprachen zur Verfügung gestellt. Diese können für die Patientenaufklärung in der Praxis genutzt werden.

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Quelle: RKI: Tetanus (RKI/STIKO, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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