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Paracetamol bei Kindern: Dosierung oral, rektal & i.v.

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Kinderformularium / DGKJ (2024)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Paracetamol (Acetaminophen) ist eines der am häufigsten eingesetzten Analgetika und Antipyretika in der Pädiatrie. Die korrekte, gewichtsadaptierte Dosierung ist entscheidend, um eine ausreichende Wirksamkeit zu erzielen und gleichzeitig toxische Effekte zu vermeiden.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Arzneimittel-Monographie des Kinderformulariums und der DGKJ. Sie bietet einen Überblick über die alters- und gewichtsabhängigen Dosierungsschemata für verschiedene Applikationswege.

Empfehlungen

Die Monographie des Kinderformulariums formuliert folgende Kernempfehlungen zur Anwendung von Paracetamol bei Kindern:

Standarddosierung

Laut Leitlinie wird eine Standard-Einzeldosis von 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht (KG) empfohlen. Das Dosierungsintervall sollte 4 bis 6 Stunden betragen.

Die maximale Tagesdosis wird mit 60 mg/kg KG angegeben. Dabei darf eine absolute Höchstmenge von 4 g pro Tag nicht überschritten werden.

Rektale Applikation

Bei der Gabe von Suppositorien weist die Monographie auf eine variablere Resorption im Vergleich zur oralen Gabe hin. Der Wirkungseintritt ist mit 1 bis 2 Stunden verzögert.

Es wird beschrieben, dass die Initialdosis bei rektaler Gabe 20 bis 30 mg/kg KG betragen kann.

Dosierung

Orale alters- und gewichtsabhängige Dosierung

AlterGewichtEinzeldosisTageshöchstdosis
3-6 Monate5-7 kg50-100 mg300 mg
6-12 Monate7-10 kg100 mg400 mg
1-3 Jahre10-15 kg125-150 mg600 mg
3-6 Jahre15-22 kg200-250 mg1000 mg
6-9 Jahre22-30 kg250-325 mg1300 mg
9-12 Jahre30-40 kg325-500 mg2000 mg
>12 Jahre>40 kg500-1000 mg3000-4000 mg

Intravenöse Gabe (Perfalgan)

GewichtEinzeldosisIntervallMaximale Tagesdosis
<10 kg7,5 mg/kgalle 4-6h30 mg/kg/Tag
10-50 kg15 mg/kgalle 4-6h60 mg/kg/Tag (max. 3 g/Tag)
>50 kg1 galle 4-6h4 g/Tag

Kontraindikationen

Die Monographie nennt folgende Warnhinweise und Einschränkungen:

  • Säuglinge unter 3 Monaten: Eine Anwendung wird nur nach ärztlicher Verordnung empfohlen.

  • Dehydratation: Bei Vorliegen einer Gastroenteritis wird zur Vorsicht geraten, da eine erhöhte Toxizität besteht.

  • Hepatotoxizität: Es wird ausdrücklich vor einem möglichen Leberversagen bei Überdosierung gewarnt.

  • Intoxikation: Als Antidot bei einer Überdosierung wird N-Acetylcystein angegeben.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei dehydrierten Kindern, beispielsweise im Rahmen einer Gastroenteritis, weist die Leitlinie auf eine erhöhte Toxizität von Paracetamol hin. Zudem ist bei der rektalen Gabe zu beachten, dass die Resorption variabler ist und der Wirkungseintritt erst nach 1 bis 2 Stunden erfolgt, was bei der Beurteilung des Therapieerfolgs berücksichtigt werden sollte.

Häufig gestellte Fragen

Laut Monographie beträgt die empfohlene Einzeldosis 10 bis 15 mg/kg Körpergewicht. Diese kann alle 4 bis 6 Stunden verabreicht werden.

Die maximale Tagesdosis wird mit 60 mg/kg Körpergewicht angegeben. Unabhängig vom Gewicht darf eine absolute Höchstgrenze von 4 g pro Tag nicht überschritten werden.

Für Kinder unter 10 kg Körpergewicht empfiehlt die Leitlinie eine intravenöse Einzeldosis von 7,5 mg/kg alle 4 bis 6 Stunden. Die maximale Tagesdosis ist in dieser Gewichtsklasse auf 30 mg/kg begrenzt.

Die Leitlinie weist darauf hin, dass die Resorption bei rektaler Gabe variabler ist als bei oraler Einnahme. Der Wirkungseintritt ist mit 1 bis 2 Stunden verzögert, wobei die Initialdosis 20 bis 30 mg/kg betragen kann.

Bei einer Überdosierung mit drohendem Leberversagen wird N-Acetylcystein als Antidot empfohlen.

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Quelle: Paracetamol Dosierung Kinder (Kinderformularium / DGKJ, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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