Ösophagogastrales Karzinom: Diagnostik und Therapie

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: NICE (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die NICE-Leitlinie NG124 befasst sich mit der spezialisierten respiratorischen Versorgung von Frühgeborenen. Ein zentrales Ziel der Behandlung ist es, das Überleben zu sichern und gleichzeitig Langzeitkomplikationen wie die bronchopulmonale Dysplasie (BPD) zu minimieren.

Frühgeborene haben aufgrund der Unreife ihrer Lungen ein hohes Risiko für Atemwegserkrankungen wie das Atemnotsyndrom. Die Leitlinie bietet strukturierte Vorgaben zur Beatmungstherapie, zum medikamentösen Management sowie zum Monitoring auf der Neugeborenen-Intensivstation.

Zudem wird großer Wert auf die Einbindung der Eltern in die Pflege und Entscheidungsfindung gelegt. Eine strukturierte Entlassungsplanung soll den sicheren Übergang von der Klinik nach Hause gewährleisten.

Empfehlungen

Die Leitlinie formuliert folgende Kernempfehlungen zur respiratorischen Versorgung von Frühgeborenen:

Initiale Stabilisierung und Beatmung

Laut Leitlinie wird bei der Stabilisierung von Frühgeborenen, die kurz nach der Geburt Atemunterstützung benötigen, die kontinuierliche positive Atemwegsdruckbeatmung (CPAP) gegenüber einer invasiven Beatmung bevorzugt. Wenn eine invasive Beatmung zur Stabilisierung erforderlich ist, wird die Gabe von Surfactant empfohlen.

Für Frühgeborene, die keine invasive Beatmung benötigen, empfiehlt das Dokument eine minimal-invasive Verabreichungstechnik für Surfactant. Ist dies nicht möglich, sollte eine endotracheale Intubation mit anschließender früher Extubation erfolgen.

Bei der nicht-invasiven Beatmung auf der Neugeborenen-Intensivstation sollte nasales CPAP oder eine nasale High-Flow-Therapie als primäre Methode erwogen werden. Bei invasiver Beatmung wird eine volumengesteuerte Beatmung (VTV) in Kombination mit synchronisierter Beatmung als primärer Modus empfohlen.

Medikamentöses Management

Es wird empfohlen, Dexamethason zur Verringerung des Risikos einer bronchopulmonalen Dysplasie (BPD) bei Frühgeborenen ab einem Alter von 8 Tagen zu erwägen, die weiterhin invasiv beatmet werden müssen.

Ein persistierender Ductus arteriosus (PDA) sollte nur dann behandelt werden, wenn er ein signifikantes klinisches Problem darstellt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Entwöhnung vom Beatmungsgerät erschwert ist.

Der routinemäßige Einsatz von inhalativem Stickstoffmonoxid beim Atemnotsyndrom wird nicht empfohlen. Ausnahmen bilden andere Indikationen wie eine pulmonale Hypoplasie oder pulmonale Hypertonie.

Monitoring und Zielwerte

Zur Überwachung der Sauerstoffsättigung wird die kontinuierliche Pulsoximetrie empfohlen, die bei klinischer Indikation durch arterielle Blutgasanalysen ergänzt werden kann. Nach der initialen Stabilisierung wird eine Ziel-Sauerstoffsättigung von 91 % bis 95 % empfohlen.

Für Frühgeborene unter invasiver Beatmung definiert die Leitlinie folgende Zielwerte für den Kohlendioxid-Partialdruck (pCO2):

LebenstagpCO2-Zielbereich
Tag 1 bis 34,5 bis 8,5 kPa
Ab Tag 44,5 bis 10,0 kPa

Bei einem niedrigen pCO2-Wert wird eine unverzügliche Reduktion des Atemminutenvolumens empfohlen. Eine Kontrolle des pCO2 sollte innerhalb einer Stunde nach Feststellung des niedrigen Wertes erfolgen.

Sedierung und Analgesie

Vom routinemäßigen Einsatz von Morphin bei Frühgeborenen mit Atemunterstützung wird abgeraten. Morphin sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn das Kind offensichtlich Schmerzen hat.

Vor einer elektiven, nicht dringlichen Intubation wird eine Prämedikation empfohlen. Hierbei sollte ein Opioid-Analgetikum in Kombination mit einem Muskelrelaxans oder Propofol als Monotherapie erwogen werden.

Dosierung

Die Leitlinie gibt spezifische Dosierungsempfehlungen für den Einsatz von Coffeincitrat bei Frühgeborenen mit Apnoe:

MedikamentIndikation / SituationDosierung
CoffeincitratInitialdosis (Loading Dose) bei Apnoe20 mg/kg Körpergewicht
CoffeincitratErhaltungsdosis (ab 24 Stunden nach Initialdosis)5 mg/kg Körpergewicht einmal täglich
CoffeincitratBei persistierenden ApnoenSteigerung der Erhaltungsdosis auf bis zu 20 mg/kg täglich

Laut Leitlinie kann eine Erhaltungsdosis von mehr als 20 mg/kg täglich erwogen werden, falls die therapeutische Wirksamkeit nicht erreicht wird. Dabei muss jedoch ein sicherer Plasmaspiegel gewährleistet sein.

Zudem wird empfohlen, Coffeincitrat bei Frühgeborenen, die vor oder in der 30. Schwangerschaftswoche geboren wurden, routinemäßig und so früh wie möglich (idealerweise vor dem 3. Lebenstag) einzusetzen. Ein Absetzen kann zwischen der 33. und 35. korrigierten Schwangerschaftswoche erwogen werden, sofern das Kind klinisch stabil ist.

Kontraindikationen

Die Leitlinie formuliert folgende Kontraindikationen und Warnhinweise:

  • Dexamethason und NSAR: Die gleichzeitige Anwendung von Dexamethason und nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) wird ausdrücklich nicht empfohlen, da dies das Risiko für gastrointestinale Blutungen und Perforationen erhöht.

  • Dexamethason bei unter 8 Tage alten Säuglingen: Es wird davor gewarnt, dass Dexamethason bei Frühgeborenen, die jünger als 8 Tage sind, das Risiko für gastrointestinale Perforationen erhöht.

  • Blutdruckbehandlung: Es wird davon abgeraten, eine Hypotonie ausschließlich auf Basis spezifischer Blutdruckgrenzwerte zu behandeln. Stattdessen sollten Zeichen einer schlechten Gewebeperfusion berücksichtigt werden.

  • Pulsoximetrie bei dunkler Hautfarbe: Es wird davor gewarnt, dass einige Pulsoximeter die Sauerstoffsättigung über- oder unterschätzen können. Eine Überschätzung wurde insbesondere bei Personen mit dunkler Hautfarbe berichtet.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie warnt ausdrücklich davor, eine Hypotonie bei Frühgeborenen ausschließlich auf Basis spezifischer Blutdruckgrenzwerte zu behandeln; stattdessen wird empfohlen, primär auf klinische Zeichen einer schlechten Gewebeperfusion zu achten.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird der routinemäßige Einsatz von Coffeincitrat bei Frühgeborenen empfohlen, die vor oder in der 30. Schwangerschaftswoche geboren wurden. Die Therapie sollte so früh wie möglich, idealerweise vor dem dritten Lebenstag, begonnen werden.

Nach der initialen Stabilisierung empfiehlt die Leitlinie eine Ziel-Sauerstoffsättigung von 91 % bis 95 %. Zur Überwachung wird die kontinuierliche Pulsoximetrie empfohlen.

Bei der Stabilisierung von Frühgeborenen, die kurz nach der Geburt Atemunterstützung benötigen, wird die kontinuierliche positive Atemwegsdruckbeatmung (CPAP) gegenüber einer invasiven Beatmung bevorzugt. Dies gilt, sofern es klinisch angemessen ist.

Die Leitlinie empfiehlt, Dexamethason zur Verringerung des BPD-Risikos bei Frühgeborenen ab einem Alter von 8 Tagen zu erwägen, die weiterhin invasiv beatmet werden. Bei jüngeren Säuglingen wird vor einem erhöhten Risiko für gastrointestinale Perforationen gewarnt.

Es wird davon abgeraten, einen PDA routinemäßig zu behandeln. Eine Therapie wird nur dann empfohlen, wenn der PDA ein signifikantes klinisches Problem darstellt, wie beispielsweise Schwierigkeiten bei der Entwöhnung vom Beatmungsgerät.

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Quelle: NG124: Oesophago-gastric cancer: assessment and management in adults (NICE, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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