BfArM2012

Lenalidomid (Revlimid): Hepatotoxizität und Sicherheit

Diese Leitlinie stammt aus 2012 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: BfArM (2012)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Rote-Hand-Brief des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) aus dem Jahr 2012 thematisiert ein wichtiges Sicherheitsrisiko bei der Therapie mit Lenalidomid (Revlimid®). Lenalidomid ist ein immunmodulatorischer Wirkstoff, der vorwiegend in der Hämatologie zur Behandlung maligner Erkrankungen wie dem multiplen Myelom eingesetzt wird.

Diese Zusammenfassung basiert auf dem Kurztext der Arzneimittel-Sicherheitswarnung. Im Fokus der Mitteilung steht die hepatische Sicherheit unter der Behandlung mit diesem Medikament, da immunmodulatorische Therapien potenziell lebertoxisch wirken können.

Empfehlungen

Die Sicherheitswarnung formuliert folgende Kernaussagen zur Therapie mit Lenalidomid:

Hepatische Risiken und Monitoring

  • Laut Rote-Hand-Brief besteht ein signifikantes Risiko für das Auftreten von Lebererkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Revlimid®.

  • Dieses Risiko ist laut BfArM insbesondere dann relevant, wenn bei den Behandelten weitere Risikofaktoren für Lebererkrankungen vorliegen.

  • Es wird auf die Fachinformation von Revlimid® verwiesen, in der die genauen Warnhinweise und Vorgaben zur Überwachung aufgeführt sind.

  • Im klinischen Alltag wird bei potenziell hepatotoxischen Medikamenten eine regelmäßige laborchemische Kontrolle der Leberwerte (wie Transaminasen und Bilirubin) empfohlen, um Leberschäden frühzeitig zu erkennen.

Kontraindikationen

Der Rote-Hand-Brief formuliert keine neuen absoluten Kontraindikationen, mahnt jedoch zur besonderen Vorsicht bei vorbestehenden Lebererkrankungen. Bei Vorliegen weiterer hepatischer Risikofaktoren wird eine strenge Nutzen-Risiko-Abwägung sowie ein engmaschiges klinisches Monitoring vorausgesetzt.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Bei der Therapie mit Lenalidomid wird ein besonderes Augenmerk auf die laborchemische Leberfunktion empfohlen, insbesondere wenn zusätzliche hepatische Risikofaktoren oder eine potenziell lebertoxische Begleitmedikation vorliegen.

Häufig gestellte Fragen

Das BfArM warnt vor dem Risiko des Auftretens von Lebererkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von Lenalidomid.

Laut Rote-Hand-Brief ist das Risiko insbesondere dann relevant, wenn bereits andere Risikofaktoren für Lebererkrankungen vorliegen.

Die genauen Warnhinweise und Empfehlungen zum Monitoring sind in der aktuellen Fachinformation des Präparats aufgeführt.

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Quelle: Rote-Hand-Brief zu Revlimid® (Lenalidomid): Risiko des Auftretens von Lebererkrankungen (BfArM, 2012). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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