HSV-2-IgM-ELISA: Diagnostik und Leitlinien-Empfehlung

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gesundheitsportal Österreich (Gesundheit.gv.at) beschreibt die Bestimmung von HSV-2-IgM-Antikörpern als wichtiges Laborverfahren. Es dient der Diagnose einer Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV-2) sowie der Erhebung des Immunitätsstatus.

HSV-2 ist ein DNA-Virus aus der Familie der humanen Herpesviren (HHV-2) und der typische Erreger des Herpes genitalis. Nach einer akuten Infektion verbleibt das Virus lebenslang im Körper und kann bei einer Schwächung des Immunsystems reaktiviert werden.

Die Übertragung erfolgt meist im Jugend- und Erwachsenenalter durch sexuelle Kontakte. Zudem ist eine Übertragung von der Mutter auf das Kind vor oder während der Geburt möglich, was zu einer lebensbedrohlichen Herpessepsis führen kann.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein wichtiger Hinweis der Quelle ist, dass HSV-2-IgM-Antikörper nicht nur bei einer Erstinfektion, sondern auch im Rahmen einer endogenen Reaktivierung positiv ausfallen können. Zudem wird betont, dass ein negatives Laborergebnis eine Infektion nicht sicher ausschließt. Die Quelle hebt hervor, dass für eine korrekte Interpretation stets die klinische Symptomatik, das Lebensalter und der Immunstatus einbezogen werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle spricht ein hoher initialer IgM-Wert für eine akute Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 2. Ein positiver Wert kann jedoch auch im Zuge einer Reaktivierung einer bereits bestehenden, persistierenden Infektion auftreten.

Der Text beschreibt, dass Antikörper im Blut und in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor) gemessen und in Beziehung gesetzt werden können. Dieser sogenannte Liquor/Serum-Index hilft bei der Beurteilung einer Gehirn- oder Hirnhautentzündung.

Die Quelle gibt für alle Altersgruppen und Geschlechter (Männer und Frauen, unter und über 18 Jahre) einen negativen Befund als normalen Referenzwert an.

Bei einem aktuellen Ausbruch eines Genitalherpes bei der Mutter vor der Geburt ist laut Text eine Schnittentbindung zwingend erforderlich. Dies dient der Vermeidung einer lebensbedrohlichen perinatalen Infektion des Neugeborenen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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