Gelbfieber-Virus-Antikörper IgM: Gesundheitsportal

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Das Gelbfieber-Virus (GFV) gehört zur Familie der ARBO-Viren und ist der Erreger einer tropischen Infektionserkrankung. Die Übertragung erfolgt durch Stechmücken der Gattungen Aedes in Afrika und Haemagogus in Südamerika.

Die Bestimmung von GFV-Antikörpern vom Typ IgM im Blut dient der labormedizinischen Diagnostik einer akuten Infektion. Dabei ist eine Abgrenzung zu anderen tropischen Reisekrankheiten wie Malaria erforderlich.

Bei schweren Verlaufsformen kann es zu einem Versagen lebenswichtiger Organe sowie zu einer Beteiligung des zentralen Nervensystems kommen.

Empfehlungen

Der Text des Gesundheitsportals beschreibt folgende Schritte zur Diagnostik und Interpretation bei Verdacht auf Gelbfieber:

Anamnese und Klinik

Es wird eine exakte Erhebung der Krankengeschichte empfohlen. Dabei stehen die Reiseanamnese in tropische Endemiegebiete bei fehlendem Impfschutz sowie der Expositionsstatus im Vordergrund.

Klinisch zeigt sich laut Quelle oft ein typischer Erkrankungsverlauf in zwei bis drei Phasen. Zu den Leitsymptomen zählen Fieber, Ikterus und Blutungen.

Labordiagnostik

Für den direkten und indirekten Erregernachweis beschreibt der Text verschiedene Verfahren:

  • GFV-RNA-PCR: Direkter Nachweis von viralem Erbgut im Blut als Beweis einer akuten Infektion.

  • IgM-Antikörper: Ein positiver Nachweis liefert einen Hinweis auf eine akute Infektion.

  • IgG-Antikörper: Können auf eine abgelaufene Infektion oder einen bestehenden Impfschutz hindeuten. Ein zwei- bis vierfacher Titeranstieg innerhalb von zwei Wochen spricht für eine akute Infektion.

Testverfahren für Antikörper

Zur Bestimmung der Antikörper im Blut werden laut Quelle unterschiedliche Methoden eingesetzt:

TestverfahrenAbkürzungErgebnisdarstellungDifferenzierung (IgG/IgM)
Enzyme-linked Immunosorbent AssayELISAQualitativ oder quantitativ (z.B. U/L)Ja
Indirekter-Immunfluoreszenz-TestIFTQualitativ oder semiquantitativ (Titer)Ja
HämagglutinationshemmtestHHTSemiquantitativ (Verdünnungsreihen)Nein (nur Gesamt-Antikörper)

Meldepflicht und Prävention

Gelbfieber ist eine meldepflichtige Erkrankung. Dies betrifft laut Quelle Verdachts-, Erkrankungs- und Todesfälle.

Zur Prävention wird eine Expositionsprophylaxe durch Repellentien und Mückenschutz empfohlen. Zudem existiert ein abgeschwächter Lebendimpfstoff, dessen Schutz nach etwa zehn Tagen eintritt.

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💡Praxis-Tipp

Ein negativer IgM-Antikörpernachweis schließt eine Gelbfieber-Infektion nicht mit Sicherheit aus. Da IgM-Antikörper erst einige Tage nach der Infektion im Blut nachweisbar sind, ist der Zeitpunkt der Blutabnahme für die Zuverlässigkeit des Tests entscheidend. Bei starkem klinischem Verdacht wird die Durchführung einer GFV-RNA-PCR zum direkten Erregernachweis beschrieben.

Häufig gestellte Fragen

Laut Quelle liegt der Referenzwert für GFV-Antikörper vom Typ IgM bei allen Altersgruppen und Geschlechtern bei "negativ". Ein positiver Wert deutet auf eine akute Infektion hin.

Der Impfschutz durch den attenuierten Lebendimpfstoff tritt etwa zehn Tage nach der Verabreichung ein. Eine Auffrischungsimpfung ist gegebenenfalls alle zehn Jahre erforderlich.

Der Hämagglutinationshemmtest (HHT) erfasst nur die Gesamtheit der GFV-Antikörper. Eine Unterscheidung zwischen IgG- und den für die Akutdiagnostik wichtigen IgM-Antikörpern ist mit diesem Verfahren nicht möglich.

In Afrika erfolgt die Übertragung hauptsächlich durch Stechmücken der Gattung Aedes. In Südamerika wird das Virus durch Mücken der Gattung Haemagogus übertragen.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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