FSME-Virus-PCR: Indikation, Diagnostik & Referenzwerte

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) wird durch ein RNA-Virus aus der Gruppe der Flaviviren ausgelöst. Die Übertragung erfolgt primär durch Zeckenstiche in Endemiegebieten wie Österreich, Bayern, Osteuropa und dem Baltikum.

Klinisch zeigt sich häufig ein asymptomatischer Verlauf. Bei symptomatischen Infektionen ist ein zweigipfeliger Fieberverlauf charakteristisch, der in bis zu zehn Prozent der Fälle nach einem fieberfreien Intervall in eine Meningoenzephalitis übergeht.

Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzinformation von Gesundheit.gv.at zur labormedizinischen Abklärung. Die PCR-Untersuchung auf FSME-Virus-RNA stellt dabei ein rasches und hoch sensitives Verfahren für den direkten Erregernachweis dar.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Ein negatives Ergebnis der FSME-Virus-PCR schließt eine Infektion nicht sicher aus. Es wird empfohlen, bei anhaltendem klinischem Verdacht und passender Anamnese (Zeckenstich im Endemiegebiet, biphasisches Fieber) stets auch die Antikörper-Serologie (IgG/IgM) aus Blut und Liquor in die Diagnostik einzubeziehen.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie kann das Erbgut des FSME-Virus (RNA) sowohl im Blut als auch im Liquor (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit) nachgewiesen werden.

Ein positives Ergebnis der FSME-Virus-PCR gilt in Kombination mit typischen klinischen Symptomen als Beweis für eine akute FSME-Virus-Infektion.

Nein, die Leitlinie stellt klar, dass die Gabe von Antibiotika bei einer FSME-Virus-Infektion nicht sinnvoll ist. Es stehen lediglich symptomatische Therapieoptionen zur Verfügung.

Charakteristisch ist ein zweigipfeliger Fieberverlauf. Nach einer ersten grippeähnlichen Phase und einem fieberfreien Intervall kommt es bei bis zu zehn Prozent der symptomatischen Erkrankten zu einem erneuten Fieberanstieg mit zentralnervöser Beteiligung.

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Quelle: Laborwert: FSME-RNA/Blut PCR (FSMPB) (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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