Berufsallergene IgE: Stufendiagnostik und RAST-Klassen

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Berufsallergien sind Überempfindlichkeitsreaktionen gegen spezifische Stoffe aus dem Arbeitsumfeld. Die häufigste Manifestation ist das Berufsasthma, welches insbesondere bei Bäckern und Konditoren auftritt.

Diese Reaktionen werden meist durch Antikörper vom Typ Immunglobulin E (IgE) vermittelt. Typische Auslöser sind staubförmige Eiweißstoffe aus Weizen- und Roggenmehl, Backenzyme sowie Partikel von Vorratsmilben.

Neben IgE-vermittelten Reaktionen existieren auch IgG-vermittelte Erkrankungen wie die exogen-allergische Alveolitis (EAA). Beispiele hierfür sind die Farmerlunge oder die Vogelhalterlunge, die durch eine langfristige Antigenexposition entstehen.

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💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass zur Anerkennung einer Berufskrankheit der Nachweis der Bronchialobstruktion zwingend unter Allergenexposition am Arbeitsplatz erfolgen muss. Hierfür wird die Durchführung von Peak-Flow-Protokollen sowie Provokationstests während der Arbeitszeit empfohlen. Ein positiver IgE-Befund allein reicht für die sozialrechtliche Beurteilung nicht aus.

Häufig gestellte Fragen

Laut Leitlinie wird zunächst ein IgE-Gruppentest durchgeführt. Bei positivem Ausfall erfolgt die spezifische Testung auf Weizen- und Roggenmehl, Soja, Bäckerhefe, Amylase sowie Vorratsmilben und Rüsselkäfer.

Die Bestimmung von allergenspezifischem IgG wird bei Verdacht auf eine exogen-allergische Alveolitis (EAA) empfohlen. Dies betrifft beispielsweise die Farmerlunge oder Vogelhalterlunge nach chronischer Antigenexposition.

Die RAST-Klasse 2 entspricht laut Leitlinie einem mäßig hohen Ergebnis für allergenspezifische IgE-Antikörper. Die klinische Relevanz muss jedoch immer im Zusammenhang mit der Anamnese beurteilt werden.

Die Leitlinie nennt inhalative Glukokortikosteroide (ICS) als Basis der entzündungshemmenden Therapie. Ergänzend werden rasch und lang wirksame Beta2-Sympathomimetika zur Bronchodilatation eingesetzt.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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