25-Hydroxy-Vitamin-D (Laborwert): Gesundheit.gv.at

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Gesundheit.gv.at (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Dieser Artikel basiert auf den Informationen des Portals Gesundheit.gv.at zum Laborwert 25-Hydroxy-Vitamin-D (25-Hydroxycholecalciferol). Es handelt sich dabei um die Vorstufe des biologisch aktiven Vitamin D im Körper.

Vitamin D wird traditionell den Vitaminen zugeordnet, fungiert jedoch eher als Hormon. Der Körper kann es unter ausreichender UV-Strahlung selbst aus Cholesterin in der Haut synthetisieren oder über die Nahrung aufnehmen.

In der Leber wird Cholecalciferol zu 25-Hydroxycholecalciferol umgewandelt. Daraus entsteht schließlich in den Nieren das biologisch aktive 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol), welches essenziell für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel sowie die Knochenmineralisation ist.

Empfehlungen

Indikationen zur Bestimmung

Laut Text wird die Bestimmung des Vitamin-D-Stoffwechsels bei spezifischen medizinischen Fragestellungen angeraten. Dazu gehören:

  • Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel (Fokus auf 25-Hydroxy-Vitamin-D)

  • Unklare Hypokalziämie

  • Verdacht auf Rachitis oder Osteomalazie

  • Magen-Darm-Erkrankungen mit Malabsorptionssyndrom

Interpretation der Laborwerte

Bei der Beurteilung erniedrigter Werte wird zwischen verschiedenen Schweregraden unterschieden. Ein leichter Vitamin-D-Mangel zeigt sich durch einen verminderten Wert von 25-Hydroxy-Vitamin-D im Blut.

Ein schwerer Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn sowohl 25-Hydroxy-Vitamin-D als auch 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D im Blut vermindert sind. Erhöhte Werte (Hypervitaminose) können beispielsweise durch eine Überdosierung von Vitaminpräparaten entstehen.

Diagnostik bei Rachitis und Osteomalazie

Rachitis und Osteomalazie sind Erkrankungen mit gestörter Skelettmineralisation, die durch Vitamin-D-Mangel oder Stoffwechselstörungen verursacht werden. Zur labordiagnostischen Abklärung dieser Krankheitsbilder wird die Bestimmung folgender Parameter aufgeführt:

  • Calcium und Phosphat in Blut und Harn

  • 25-Hydroxy-Vitamin-D im Blut

  • 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D im Blut

Bei einem nachgewiesenen Mangel wird die Substitution von aktivem Vitamin D3 als therapeutische Maßnahme genannt.

Referenzwerte für 25-Hydroxy-Vitamin-D

Die Quelle gibt folgende geschlechts- und altersabhängige Referenzbereiche an:

Geschlecht und AlterReferenzbereichEinheit
Männer bis 18 Jahre60–120nmol/L
Männer über 18 Jahre50–100nmol/L
Frauen bis 18 Jahre60–120nmol/L
Frauen über 18 Jahre50–100nmol/L
Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Bei Verdacht auf einen Vitamin-D-Mangel wird primär die Bestimmung von 25-Hydroxy-Vitamin-D und nicht des aktiven 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D empfohlen. Erst bei einem schweren Mangel oder spezifischen Fragestellungen wie Rachitis zeigt sich auch das 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D im Labor erniedrigt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Gesundheit.gv.at ist bei einem vermuteten Mangel primär das 25-Hydroxy-Vitamin-D im Blut zu messen. Es dient als Vorstufe und bester Indikator für die allgemeine Versorgungslage des Körpers.

25-Hydroxy-Vitamin-D wird in der Leber gebildet und ist die Vorstufe des aktiven Vitamins. Das 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D (Calcitriol) entsteht erst durch einen weiteren Schritt in den Nieren und stellt die biologisch aktive Form dar.

Erhöhte Werte von 25-Hydroxy-Vitamin-D deuten auf eine Hypervitaminose hin. Der Text nennt als typische Ursache eine Überdosierung von Vitaminpräparaten.

Zur Abklärung dieser Knochenerkrankungen wird die Bestimmung von Calcium und Phosphat in Blut und Harn aufgeführt. Zusätzlich sollten 25-Hydroxy-Vitamin-D sowie 1,25-Dihydroxy-Vitamin-D im Blut gemessen werden.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Laborwert: 25-Hydroxycholecalciferol (Gesundheit.gv.at, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien