Körperliche Aktivität: Leitlinie zur aktiven Mobilität

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: NICE|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die NICE-Leitlinie NG90 befasst sich mit der Anpassung der physischen Umwelt zur Förderung der körperlichen Aktivität in der Gesamtbevölkerung. Ziel ist es, durch gezielte städtebauliche und infrastrukturelle Maßnahmen einen aktiveren Lebensstil zu unterstützen.

Ein Mangel an körperlicher Bewegung erhöht das Risiko für chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes, koronare Herzkrankheit und bestimmte Krebsarten. Eine gut gestaltete lokale Umgebung kann Menschen im Alltag dazu motivieren, sich mehr zu bewegen.

Besondere Aufmerksamkeit widmet die Leitlinie Personengruppen mit eingeschränkter Mobilität. Für diese Gruppen stellen physische Barrieren oft ein erhebliches Hindernis für eine aktive Teilnahme am öffentlichen Leben dar.

Empfehlungen

Die NICE-Leitlinie NG90 formuliert folgende Kernempfehlungen zur Förderung der körperlichen Aktivität:

Strategien und Stadtplanung

Es wird empfohlen, lokale Strategien und Richtlinien zu entwickeln, die Menschen zu mehr Bewegung im Alltag ermutigen. Dabei sollte die Gemeinde aktiv einbezogen werden, um die Bedürfnisse verschiedener Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen.

Laut Leitlinie müssen Bau- und Planungsgenehmigungen der körperlichen Aktivität Priorität einräumen. Lokale Dienstleistungen sollten idealerweise zu Fuß, mit dem Fahrrad oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gut erreichbar sein.

Aktive Mobilität und Verkehr

Die Leitlinie empfiehlt, Fußgängern, Radfahrern und Nutzern anderer aktiver Fortbewegungsmittel bei der Straßenplanung die höchste Priorität einzuräumen. Dies kann laut Leitlinie durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

  • Neuverteilung des Straßenraums zugunsten aktiver Verkehrsmittel

  • Einschränkung des motorisierten Verkehrs durch Straßensperrungen oder Verengungen

  • Einführung von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion

Es wird zudem empfohlen, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und barrierefrei zu gestalten. Eine bessere Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel fördert die zusätzliche Bewegung auf dem Weg zu Haltestellen.

Öffentliche Räume und Gebäude

Zur Steigerung der Nutzung öffentlicher Grün- und Wasserflächen wird eine Verbesserung der Zugänglichkeit und Qualität empfohlen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bereitstellung von sicheren Spielbereichen, barrierefreien Toiletten und ausreichenden Sitzgelegenheiten.

Bei der Gestaltung von Gebäuden und Arbeitsplätzen wird empfohlen, Treppenhäuser attraktiv und gut sichtbar zu positionieren. Dies soll Nutzer dazu animieren, im Alltag häufiger die Treppe zu wählen.

Schulen und Bildungseinrichtungen

Für Schulen empfiehlt die Leitlinie die Gestaltung von Schulhöfen, die zu vielfältigem und aktivem Spielen anregen. Zudem wird eine sichere und ansprechende Gestaltung der Schulwege angeraten.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Die Leitlinie betont, dass bei der Planung von Gesundheits- und Campus-Einrichtungen stets auf gut ausgebaute, barrierefreie Fuß- und Radwege geachtet werden sollte, um die Alltagsmobilität von Personal und Besuchern zu fördern.

Häufig gestellte Fragen

Die Leitlinie empfiehlt städtebauliche Anpassungen, wie den Ausbau von Fuß- und Radwegen sowie die Aufwertung öffentlicher Räume. Dadurch soll eine Umgebung geschaffen werden, die zu mehr Bewegung motiviert.

Laut Leitlinie sollte Fußgängern, Radfahrern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität die höchste Priorität eingeräumt werden. Dies schließt eine Neuverteilung des Straßenraums zulasten des motorisierten Verkehrs ein.

Es wird empfohlen, Treppenhäuser bei Neubauten oder Renovierungen gut sichtbar, attraktiv und hell zu gestalten. Dies soll die Menschen dazu anregen, auf Aufzüge zu verzichten und stattdessen die Treppe zu nutzen.

Die Leitlinie rät zur Beseitigung von Hindernissen auf Gehwegen und zur Einrichtung barrierefreier Übergänge mit abgesenkten Bordsteinen. Zudem wird eine taktile Pflasterung zur Orientierung empfohlen.

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Quelle: NICE NG90: Depression in adults (NICE). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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