G-BA2024

Faricimab: Indikation und Therapie bei Makulaödem (RVV)

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2024)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat ein Nutzenbewertungsverfahren nach § 35a SGB V für den Wirkstoff Faricimab (Handelsname Vabysmo) durchgeführt. Das Verfahren wurde am 20. Februar 2025 mit einer finalen Beschlussfassung abgeschlossen.

Ein retinaler Venenverschluss (RVV) kann zu einem Rückstau von Blut und Flüssigkeit in der Netzhaut führen. Dies verursacht häufig ein Makulaödem, welches mit einer deutlichen Visusbeeinträchtigung einhergeht.

Faricimab wird in der Augenheilkunde zur Behandlung derartiger vaskulärer Netzhauterkrankungen eingesetzt. Die vorliegende Bewertung bezieht sich auf ein neues Anwendungsgebiet des bereits zugelassenen Medikaments.

Empfehlungen

Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des G-BA-Beschlusses. Das Dokument formuliert folgende Kernaspekte zum Anwendungsgebiet:

Zugelassene Indikation

Laut G-BA-Dokument wird Faricimab (Vabysmo) für folgende spezifische Indikation bewertet:

  • Behandlung von erwachsenen Personen

  • Vorliegen einer Visusbeeinträchtigung

  • Ursache ist ein Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV)

Subpopulationen und Vergleichstherapie

Das Anwendungsgebiet und die Nutzenbewertung umfassen gemäß der Fachinformation explizit zwei Formen des retinalen Venenverschlusses:

  • Venenastverschluss (VAV)

  • Zentralvenenverschluss (ZVV)

Für die Festlegung der zweckmäßigen Vergleichstherapie sowie für das konkrete Ausmaß des Zusatznutzens in diesen beiden Subpopulationen verweist das Dokument auf die detaillierten tragenden Gründe und den finalen Beschlusstext.

Verfahrensstatus

Das Nutzenbewertungsverfahren wurde am 1. September 2024 begonnen. Die finale Beschlussfassung erfolgte am 20. Februar 2025.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass die G-BA-Nutzenbewertung für Faricimab bei retinalem Venenverschluss strikt zwischen den Subpopulationen Venenastverschluss (VAV) und Zentralvenenverschluss (ZVV) differenziert.

Häufig gestellte Fragen

Der G-BA bewertete Faricimab für die Behandlung von Erwachsenen mit Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses.

Das Anwendungsgebiet umfasst laut Fachinformation sowohl den Venenastverschluss (VAV) als auch den Zentralvenenverschluss (ZVV).

Die finale Beschlussfassung durch den G-BA erfolgte am 20. Februar 2025.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Faricimab (Neues Anwendungsgebiet: Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses) (G-BA, 2024). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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