G-BA2021

Enzalutamid bei mHSPC: Zusatznutzen und Indikation

Diese Leitlinie stammt aus 2021 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: G-BA (2021)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat 2021 ein Nutzenbewertungsverfahren für den Wirkstoff Enzalutamid (Handelsname Xtandi) abgeschlossen. Diese Zusammenfassung basiert auf den administrativen Eckdaten des Beschlusses vom 19.11.2021.

Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern. Im metastasierten, hormonsensitiven Stadium (mHSPC) reagiert der Tumor noch auf den Entzug männlicher Geschlechtshormone.

Die Standardtherapie in diesem Stadium umfasst traditionell die Androgenentzugstherapie (ADT). Die Erweiterung der Zulassung ermöglicht neue Kombinationsbehandlungen, um das Tumorwachstum effektiver zu unterdrücken.

Empfehlungen

Der Beschluss des G-BA definiert das genaue Anwendungsgebiet für die Therapieerweiterung sowie die Parameter der Nutzenbewertung.

Zugelassene Indikation

Laut G-BA ist Enzalutamid für folgende Zielgruppe angezeigt:

  • Erwachsene Männer

  • Vorliegen eines metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinoms (mHSPC)

  • Einsatz zwingend in Kombination mit einer Androgenentzugstherapie (ADT)

Zweckmäßige Vergleichstherapie und Zusatznutzen

Die Bewertung des Zusatznutzens durch das IQWiG und den G-BA erfolgte gegenüber einer festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie.

Gemäß den tragenden Gründen des Beschlusses wird als zweckmäßige Vergleichstherapie die Androgenentzugstherapie (ADT), gegebenenfalls in Kombination mit Docetaxel, herangezogen.

Für die Kombination aus Enzalutamid und ADT wurde in der Bewertung ein Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie festgestellt.

Dosierung

Da der Quelltext keine spezifischen Milligramm-Angaben enthält, wird auf die Fachinformation verwiesen.

MedikamentDosisIndikation
Enzalutamid (Xtandi)gemäß FachinformationmHSPC (in Kombination mit ADT)
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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Es wird darauf hingewiesen, dass der Einsatz von Enzalutamid beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) zwingend mit einer fortgeführten Androgenentzugstherapie (ADT) kombiniert werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Die Nutzenbewertung des G-BA aus dem Jahr 2021 bezieht sich auf das metastasierte, hormonsensitive Prostatakarzinom (mHSPC).

Nein, laut G-BA-Beschluss ist der Einsatz zwingend in Kombination mit einer Androgenentzugstherapie (ADT) vorgesehen.

Der Wirkstoff Enzalutamid wird unter dem Handelsnamen Xtandi vertrieben.

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Quelle: G-BA Nutzenbewertung: Enzalutamid (Neues Anwendungsgebiet: Prostatakarzinom, metastasiert, hormonsensitiv, Kombination mit Androgenentzugstherapie) (G-BA, 2021). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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