Permethrin in Schwangerschaft & Stillzeit: Embryotox

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Embryotox (2026)|Arzneimittel-Fachinformation|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Diese Zusammenfassung basiert auf der Kurzmonographie von Embryotox.

Permethrin ist ein synthetisches Pyrethroid, das als milbenabtötender Wirkstoff zur Behandlung von Skabies (Krätze) und Pedikulose (Kopfläusen) eingesetzt wird.

Der Wirkmechanismus beruht auf einer Beeinflussung der Natriumkanäle in der Nervenzellmembran, was zum Tod der Parasiten führt.

Nach dermaler Anwendung werden kaum nennenswerte Plasmaspiegel erreicht. Die Resorption ist sehr gering und der Wirkstoff wird schnell zu inaktiven Metaboliten abgebaut, weshalb starke systemische Nebenwirkungen nicht beschrieben sind.

Empfehlungen

Anwendung in der Schwangerschaft

Laut Embryotox ist Permethrin das Mittel der Wahl zur Behandlung von Skabies in der Schwangerschaft. Bei einem Läusebefall (Pedikulose) wird es in allen Schwangerschaftsphasen als Mittel der zweiten Wahl eingestuft.

Aufgrund der niedrigen dermalen Resorption, des schnellen Abbaus und der meist kurzzeitigen Anwendung ist gemäß der Monographie nicht von einem teratogenen Potenzial auszugehen. Bisherige Beobachtungen sprechen zudem gegen ein fetotoxisches Risiko im zweiten und dritten Trimenon.

Anwendung in der Stillzeit

Die Anwendung von Permethrin erfordert laut Quelle keine Einschränkung des Stillens. Zur Behandlung der Skabies gilt der Wirkstoff auch in der Stillzeit als Mittel der Wahl.

Ein toxisches Potenzial bei Exposition über die Muttermilch ist aufgrund der pharmakokinetischen Eigenschaften nicht zu erwarten. Es wird empfohlen, die Brustwarze vor dem Stillen sorgfältig zu reinigen, falls das Präparat dort aufgetragen wurde.

Alternativpräparate

Die Monographie nennt folgende Behandlungsalternativen:

  • Bei Skabies gibt es in der Schwangerschaft keine besser geeigneten Alternativen.

  • Bei Pedikulose wird Dimeticon als besser geeignete Alternative empfohlen.

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💡Praxis-Tipp

Bei der Anwendung von Permethrin in der Stillzeit wird empfohlen, eine behandelte Brustwarze vor dem Anlegen des Säuglings sorgfältig zu reinigen. Dies dient der Vermeidung einer direkten oralen Aufnahme des Wirkstoffs durch das Kind, auch wenn das Medikament generell als gut stillverträglich gilt.

Häufig gestellte Fragen

Laut Embryotox ist Permethrin in allen Phasen der Schwangerschaft das Mittel der Wahl zur Behandlung von Skabies. Es sind aufgrund der geringen Resorption keine negativen Auswirkungen auf den Fetus zu erwarten.

Bei Pedikulose gilt Permethrin in der Schwangerschaft als Mittel der zweiten Wahl. Als besser geeignete Alternative wird laut Monographie Dimeticon empfohlen.

Die Quelle gibt an, dass die Anwendung von Permethrin keine Einschränkung des Stillens erfordert. Es wird lediglich empfohlen, die Brustwarzen vor dem Stillen zu reinigen, falls diese mitbehandelt wurden.

Aufgrund der sehr geringen dermalen Resorption und des schnellen Abbaus in der Haut ist ein toxisches Potenzial durch Exposition über die Muttermilch nicht zu erwarten. Bisherige Beobachtungen an Mutter-Kind-Paaren zeigten keine Nebenwirkungen bei den gestillten Kindern.

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Quelle: Embryotox: Permethrin in der Schwangerschaft/Stillzeit (Embryotox, 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt. Vor jeder Anwendung oder Verschreibung muss die aktuelle Fachinformation konsultiert werden.

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