Embryotox (Charite Berlin)Expertenkonsens2026GynäkologieGeburtshilfeAllgemeinmedizinAntiemetika

Metoclopramid in Schwangerschaft & Stillzeit | Embryotox

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Embryotox (Charite Berlin) (2026)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Metoclopramid ist ein Antiemetikum, das zur Behandlung von Uebelkeit und Erbrechen eingesetzt wird. Gemaess dem Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum fuer Embryonaltoxikologie (Embryotox) der Charite Berlin wird die Risikoeinstufung des Wirkstoffs in der Schwangerschaft und Stillzeit als akzeptabel bewertet. Laut den Experten liegt fuer die Anwendung in der Schwangerschaft viel Erfahrung vor. Der Dopaminantagonist wird in der Antiemese-Stufentherapie auf der 3. Stufe eingeordnet.

Empfehlungen

Nach aktueller Embryotox-Empfehlung gilt Metoclopramid in allen drei Trimenons der Schwangerschaft als sicher.

1. und 2. Trimenon

Die Sicherheit wird explizit bestaetigt. Der Wirkstoff fungiert laut Leitlinie als Dopaminantagonist der 3. Stufe.

3. Trimenon

Auch hier ist die Anwendung laut Expertenkonsens sicher, jedoch wird besonders auf die maximale Anwendungsdauer hingewiesen.

Stillzeit

Embryotox stuft das Medikament als kompatibel ein. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass es zu einem Prolaktinanstieg kommen kann, was moeglicherweise die Milchproduktion steigert.

Als Alternativen der 1. Wahl nennt die Quelle die Kombination aus Doxylamin und Pyridoxin. Dimenhydrinat wird ebenfalls als Alternative aufgefuehrt. Zudem wird Domperidon als moegliche Alternative erwaehnt, da dieses laut Embryotox weniger zentralnervoese (ZNS) Nebenwirkungen aufweist.

Dosierung

Die Embryotox-Datenbank gibt fuer die Anwendung in der Schwangerschaft folgende Dosierungsrichtlinien vor:

ParameterEmpfehlung laut Embryotox
Einzeldosis / Frequenz10 mg, 3-mal taeglich
Maximale Anwendungsdauer5 Tage

Die Begrenzung der Anwendungsdauer auf maximal 5 Tage gilt laut Leitlinie uebergreifend und wird insbesondere auch fuer das 3. Trimenon betont.

Kontraindikationen

Die Leitlinie warnt vor einer laengeren Anwendung und beschraenkt diese strikt auf maximal 5 Tage. Als Grund hierfuer nennt Embryotox das Risiko fuer Dyskinesien. Dementsprechend wird ein Monitoring auf extrapyramidale Symptome waehrend der Therapie empfohlen. Bei der Anwendung in der Stillzeit ist laut Expertenkonsens ein moeglicher Prolaktinanstieg zu beachten.

Frage zu dieser Leitlinie stellen...

💡Praxis-Tipp

Laut Embryotox ist bei der Verordnung von Metoclopramid streng auf die maximale Anwendungsdauer von 5 Tagen zu achten, um das Risiko von Dyskinesien zu minimieren; zudem wird ein Monitoring auf extrapyramidale Symptome empfohlen.

Häufig gestellte Fragen

Ja, laut Embryotox wird Metoclopramid in allen drei Trimenons als sicher und die Risikoeinstufung als "akzeptabel" bewertet.

Die Leitlinie empfiehlt eine maximale Anwendungsdauer von 5 Tagen, um das Risiko fuer Dyskinesien zu minimieren.

Gemaess Expertenkonsens ist der Wirkstoff in der Stillzeit kompatibel. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass ein Prolaktinanstieg die Milchproduktion steigern kann.

Als Mittel der 1. Wahl wird die Kombination aus Doxylamin und Pyridoxin genannt. Weitere Alternativen sind Dimenhydrinat sowie Domperidon, welches laut Quelle weniger ZNS-Nebenwirkungen aufweist.

Laut Embryotox wird ein Monitoring auf extrapyramidale Symptome empfohlen.

War diese Zusammenfassung hilfreich?

Quelle: Embryotox: Metoclopramid - Schwangerschaft/Stillzeit (Embryotox (Charite Berlin), 2026). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

Verwandte Leitlinien