Herpes-Infektionen (Herpes simplex): Übersicht (RKI)
📋Auf einen Blick
- •Die Seroprävalenz von Herpes-simplex-Virus Typ 1 und Typ 2 in Deutschland ist abnehmend.
- •Durch die sinkende Immunität sind zunehmend mehr Menschen anfällig für genitale Herpes-Infektionen.
- •Für die Labordiagnostik in der Schwangerschaft existiert eine spezifische AWMF-Leitlinie.
Hintergrund
Laut einer Publikation des Robert Koch-Instituts (RKI) aus dem Jahr 2017 zeigt sich in Deutschland eine abnehmende Seroprävalenz für das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2). Diese Entwicklung führt dazu, dass zunehmend mehr Menschen anfällig für genitale Herpes-Infektionen sind. Es wird daher betont, dass das Bewusstsein für diese sexuell übertragbaren Infektionen geschärft und die Kontrolle verbessert werden muss.
Diagnostik und Referenzzentren
Für die Diagnostik und den Umgang mit Probenmaterial wird auf spezifische Einrichtungen und Leitlinien verwiesen:
| Einrichtung / Leitlinie | Thema / Fokus |
|---|---|
| Konsiliarlabor für HSV und VZV | Universitätsklinikum Freiburg |
| AWMF-Leitlinie | Labordiagnostik schwangerschaftsrelevanter Virusinfektionen |
Verwandte Themen
Zusätzlich zu Herpes simplex (HSV) gibt es weitere relevante Einträge im Bereich der sexuell übertragbaren Infektionen sowie zu verwandten Viren wie Varizellen (Windpocken) und Herpes zoster (Gürtelrose).
💡Praxis-Tipp
Beachten Sie bei der Labordiagnostik von Herpes-Infektionen in der Schwangerschaft die spezifische AWMF-Leitlinie zu schwangerschaftsrelevanten Virusinfektionen.