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Myofunktionelle Therapie bei OSA: Wirksamkeit und AHI

Diese Leitlinie stammt aus 2020 und ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Aktualität beim Herausgeber prüfen
KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2020)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist durch wiederholte Atemstillstände (Apnoen) oder eine unzureichende Atmung (Hypopnoen) während des Schlafes gekennzeichnet. Typische Symptome umfassen Schnarchen und Tagesschläfrigkeit bei Männern, während Frauen häufiger über unspezifische Erschöpfung und morgendliche Kopfschmerzen klagen.

Unbehandelt geht die OSA mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und Verkehrsunfälle einher. Die kontinuierliche positive Atemwegsdrucktherapie (CPAP) gilt als Standardbehandlung, wird jedoch von vielen Betroffenen auf Dauer nicht ausreichend toleriert.

Als alternative oder ergänzende Behandlungsoption wird die myofunktionelle Therapie untersucht. Diese besteht aus isotonischen und isometrischen Übungen für den Mund-, Rachen- und oberen Atemwegsbereich, um Funktionen wie Sprechen, Atmen und Schlucken zu trainieren.

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Häufige Fragen dazu

💡Praxis-Tipp

Der Review zeigt, dass die myofunktionelle Therapie die CPAP-Therapie bezüglich des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) nicht ersetzen kann, da CPAP hier überlegen ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass das oropharyngeale Training eine sinnvolle Option zur Reduktion der Tagesschläfrigkeit bei Personen sein kann, die eine CPAP-Therapie nicht tolerieren.

Häufig gestellte Fragen

Dabei handelt es sich um ein gezieltes Training der Mund- und Rachenmuskulatur. Laut Cochrane Review umfasst dies isotonische und isometrische Übungen, die Funktionen wie Schlucken, Kauen und Atmen stärken sollen.

Der Review zeigt, dass die myofunktionelle Therapie bezüglich der Tagesschläfrigkeit ähnliche Ergebnisse wie CPAP erzielen kann. Beim Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) schneidet die CPAP-Therapie jedoch besser ab.

Die Auswertung der Studien deutet darauf hin, dass die Therapie die subjektive Intensität des Schnarchens leicht reduzieren kann. Auf die reine Häufigkeit des Schnarchens hat das Training jedoch kaum einen Einfluss.

In den vom Cochrane Review eingeschlossenen Studien wurden keine Daten zu unerwünschten Ereignissen berichtet. Die Therapieform gilt allgemein als nicht-invasiv und risikoarm.

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Quelle: Cochrane Review: Myofunctional therapy (oropharyngeal exercises) for obstructive sleep apnoea (Cochrane, 2020). Originaldokument ansehen

KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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