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Magnetkrampftherapie bei Schizophrenie: Cochrane Review

KI-generierte Zusammenfassung|Quelle: Cochrane (2023)|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Hintergrund

Schizophrenie gehört zu den häufigsten und am stärksten einschränkenden psychischen Erkrankungen. Etwa 20 Prozent der Betroffenen sprechen nicht auf Antipsychotika an, welche die aktuelle Basis der medikamentösen Behandlung bilden.

Für diese therapieresistenten Verläufe werden alternative Behandlungsoptionen benötigt. Die Magnetkrampftherapie (Magnetic Seizure Therapy, MST) ist ein neuartiges, nicht-invasives Verfahren der Hirnstimulation, das in den letzten Jahren zunehmend erforscht wird.

Dieser Cochrane Review (2023) evaluiert die Wirksamkeit und Verträglichkeit der MST bei Schizophrenie. Diese Zusammenfassung basiert auf dem Abstract des systematischen Reviews.

Empfehlungen

Der Cochrane Review fasst die aktuelle Evidenz zur Magnetkrampftherapie (MST) im Vergleich zur Elektrokonvulsionstherapie (EKT) zusammen. Die Datenbasis beschränkt sich auf eine einzige vierwöchige Studie mit 79 Erwachsenen mit akuter Schizophrenie.

Klinische Wirksamkeit und Kognition

Laut Review zeigen sich beim Vergleich von MST und EKT (jeweils in Kombination mit der Standardversorgung) folgende Tendenzen:

EndpunktVergleich (MST vs. EKT)Evidenzgrad
Globaler klinischer ZustandKein signifikanter UnterschiedSehr niedrig
Positiv- und NegativsymptomatikKein signifikanter UnterschiedSehr niedrig
Verzögerte GedächtnisdefiziteGeringer unter MSTSehr niedrig
Kognitive VerschlechterungGeringer unter MSTSehr niedrig
Kognitive VerbesserungHäufiger unter MSTSehr niedrig
StudienabbruchrateKein signifikanter UnterschiedSehr niedrig

Bewertung der Evidenz

Die Autoren des Reviews betonen die starke Limitierung der aktuellen Datenlage:

  • Die einzige eingeschlossene Studie weist ein hohes Verzerrungsrisiko (Risk of Bias) auf.

  • Gründe hierfür sind unter anderem selektive Berichterstattung, vorzeitiger Studienabbruch und unklare Verblindung.

  • Das Vertrauen in die Evidenz wird nach GRADE als sehr niedrig eingestuft.

Aufgrund des Mangels an belastbaren Daten können laut Review derzeit keine verlässlichen Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit und Verträglichkeit der MST bei Schizophrenie gezogen werden. Es werden weitere gut konzipierte randomisiert-kontrollierte Studien gefordert.

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💡Praxis-Tipp

Obwohl erste Daten darauf hindeuten, dass die Magnetkrampftherapie (MST) im Vergleich zur Elektrokonvulsionstherapie (EKT) mit weniger kognitiven Einbußen einhergehen könnte, warnt der Review vor voreiligen Schlüssen. Die aktuelle Evidenzlage ist aufgrund eines hohen Verzerrungsrisikos und mangelnder Studien als sehr niedrig einzustufen. Eine routinemäßige Anwendung der MST bei Schizophrenie kann auf Basis dieser Datenlage derzeit nicht abschließend bewertet werden.

Häufig gestellte Fragen

Die Magnetkrampftherapie ist ein neuartiges, nicht-invasives Verfahren der Hirnstimulation. Sie wird als mögliche Behandlungsalternative für psychiatrische Erkrankungen wie die Schizophrenie erforscht, insbesondere wenn Betroffene nicht ausreichend auf Antipsychotika ansprechen.

Laut dem aktuellen Cochrane Review gibt es derzeit keine Hinweise auf einen Unterschied in der klinischen Wirksamkeit zwischen MST und EKT hinsichtlich der Positiv- oder Negativsymptomatik. Die Evidenz für diese Aussage wird jedoch als sehr schwach eingestuft.

Erste Daten deuten darauf hin, dass die MST im Vergleich zur EKT seltener zu verzögerten Gedächtnisdefiziten und kognitiven Verschlechterungen führen könnte. Der Review betont jedoch, dass diese Ergebnisse aufgrund der mangelhaften Studienlage mit großer Vorsicht zu interpretieren sind.

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KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.

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