Chronische Herzinsuffizienz: Diagnostik und Therapie
Hintergrund
Diese Zusammenfassung basiert auf den Metadaten der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) zur chronischen Herzinsuffizienz (Registernummer nvl-006), da der Volltext aktuell überarbeitet wird.
Die chronische Herzinsuffizienz ist ein komplexes klinisches Syndrom, das durch strukturelle oder funktionelle kardiale Anomalien verursacht wird. Dies führt zu einer reduzierten oder erhaltenen Auswurfleistung bei gleichzeitig erhöhten intrakardialen Füllungsdrücken.
Typische Leitsymptome umfassen Dyspnoe, Leistungsminderung und Flüssigkeitsretention in Form von Ödemen. Eine strukturierte, evidenzbasierte Versorgung ist essenziell, um die hohe Morbidität und Mortalität der Betroffenen zu senken.
💡Praxis-Tipp
Es wird allgemein darauf hingewiesen, dass bei der Umstellung von einem ACE-Hemmer auf einen ARNI (Sacubitril/Valsartan) ein auswaschfreies Intervall von mindestens 36 Stunden eingehalten werden muss, um das Risiko eines lebensbedrohlichen Angioödems zu minimieren.
Häufig gestellte Fragen
Im ambulanten, nicht-akuten Setting gilt ein NT-proBNP-Wert von unter 125 pg/ml als Ausschlusskriterium für eine Herzinsuffizienz. In der Notaufnahme bei akuter Dyspnoe liegt der Cut-off bei unter 300 pg/ml.
Die etablierte Basistherapie der HFrEF besteht aus vier Säulen. Dazu zählen ACE-Hemmer (oder ARNI), Betablocker, Mineralokortikoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) und SGLT2-Inhibitoren.
Die Einteilung richtet sich nach der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF). Bei HFrEF liegt die LVEF bei maximal 40 %, bei HFmrEF zwischen 41 und 49 %, und bei HFpEF ist sie mit mindestens 50 % erhalten.
Eine gleichzeitige Gabe von ACE-Hemmern und ARNI ist aufgrund des stark erhöhten Risikos für Angioödeme kontraindiziert. Bei einer Umstellung wird ein Intervall von mindestens 36 Stunden ohne Einnahme empfohlen.
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Quelle: Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz (AWMF, 2026). Originaldokument ansehen
KI-generierte Zusammenfassung. Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung. Die klinische Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
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