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Informationsbrief zu Lynparza (Olaparib): Risiko für Medikationsfehler

AkdÄOnkologie6. Juni 2026
KI-generierte Zusammenfassung|Basiert auf AkdÄ Leitlinie|Keine Diagnose- oder Therapieempfehlung

Wichtigste Änderungen

  • Lynparza Hartkapseln und Filmtabletten nicht 1:1 austauschen.
  • Unterschiedliche Dosierungsempfehlungen der Darreichungsformen beachten.
  • Spezifische Anwendungsgebiete für Kapseln und Tabletten prüfen.

Betroffenes Arzneimittel

Das betroffene Arzneimittel ist Lynparza® (Olaparib). Die Warnung bezieht sich auf die 50 mg Hartkapseln sowie die 100 mg und 150 mg Filmtabletten. Olaparib wird in bestimmten Fällen bei Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom und primärem Peritonealkarzinom angewendet.

Sicherheitsproblem

Es besteht ein Risiko für Medikationsfehler bei der Umstellung von Hartkapseln auf Filmtabletten. Die beiden Darreichungsformen sind nicht 1:1 austauschbar, da die Dosierungsempfehlungen unterschiedlich sind. Bei einer direkten Übertragung der Dosierungsempfehlungen von den Kapseln auf die Tabletten besteht das Risiko einer Überdosierung. Zudem unterscheiden sich die genauen Anwendungsgebiete der beiden Darreichungsformen voneinander.

Empfohlene Massnahmen

Ärzte müssen bei der Umstellung zwingend folgende Punkte beachten:

  • Kein 1:1-Austausch: Die Dosierung der Hartkapseln darf nicht direkt auf die Filmtabletten übertragen werden.
  • Dosierung anpassen: Die spezifischen Dosierungsempfehlungen für die Filmtabletten sind strikt einzuhalten.
  • Indikation prüfen: Die genauen Anwendungsgebiete der jeweiligen Darreichungsform müssen beachtet werden.

Hintergrund

Die Produktion der Lynparza® 50 mg Hartkapseln wird Ende 2021 eingestellt. Um Medikationsfehler im Zuge der notwendigen Umstellung auf Filmtabletten zu vermeiden, wurde dieser Informationsbrief veröffentlicht. Bereits im Jahr 2018 machte ein Rote-Hand-Brief auf dieses Risiko für Medikationsfehler aufmerksam und lieferte detaillierte Angaben zu den Dosierungen und jeweiligen Anwendungsgebieten.

💡

Praxis-Tipp

Überprüfen Sie bei allen Patienten, die von Lynparza Hartkapseln auf Filmtabletten umgestellt werden, zwingend die neue Dosierung, da ein 1:1-Austausch zu einer Überdosierung führt.

Häufig gestellte Fragen

Die Produktion der 50 mg Hartkapseln wird Ende 2021 eingestellt. Bei der Umstellung auf Filmtabletten besteht ein Überdosierungsrisiko, da die Formen nicht 1:1 austauschbar sind.
Nein, die genauen Anwendungsgebiete der beiden Darreichungsformen unterscheiden sich voneinander und müssen individuell geprüft werden.

KI-generierte Zusammenfassung basierend auf Inhalten von AkdÄ. Alle Rechte liegen beim Herausgeber. Originaldokument ansehen